RE: Schiffe der US Navy und Army

#16 von proflutz , 14.01.2018 15:20

Meine thematische monatliche Vorstellung bemalter Shapeways-Neuheiten:

Hier der US-amerikanische Träger USS CV-43 Corals Sea im letzten Bauzustand ca. 1990 von Shapeways/Amateur Wargame Figures in 1/1250 und WSF gepönt (etwas wolkiger Decksanstrich lässt sich durch zweiten Farbauftrag nach 24 h beseitigen) noch ohne (schwarzen) Wasserpasa, Landedecksmarkierungen und Hull-Nummer:

Sorry, FOTO lässt sich z.Z. leider nicht hochladen. Folgt.

Modellkritik: Bislang m.W. noch im Masstab fehlender Träger der Midway-Klasse vom Ende des 2. Weltkrieges nach Umbauten mit großer Flugdeckserweiterung, Winkeldeck, Katapultauslegern und drei Flugzeugaufzügen an den Decksrändern. Ausser der Ursprungsform 1950 (NE 2311) gab es m.W. bislang nur die Halbschwester CV-41 Midway in zwei verschiedenen Umbauzuständen von HL (15) / Hai (543), Mountford (369) und Quadrant (20) bzw. im Letztzustand von Mountford (374), sowie die umgebaute Franklin D. Roosevelt von Quadrant (21). Ausserdem gab es die Ursprungszustände von Midway (NE 1319) und Franklin D. Roosevelt (HAI 177). Alle drei Träger unterschieden sich nach den ersten Umbauten stets insbesondere im Flugdecklayout und in der Anordnung der Flugzeugaufzüge. Daneben zahllose Veränderung der Flak-Bewaffnungen über die Zeit, von vielen 12,7 cm-Geschützen zu Phalanx und Flugkörpern.
Schiffsform und Flugdeck gut getroffen, Backbordrumpf m.E. dtl. zutreffender als bei einem anderem Anbieter bei Shapeways. Kran wurde von mir nachbearbeitet, da Ausleger mit Seilen zusammen ausgedruckt. Die mittlere Winkel-Landedecksmarkierungslinie wurde erhaben ausgedruckt, wohl um Bemalung zu erleichtern. Ränder der Flugzeugaufzüge, Katapulte und Jetstrahlabweiser gut in das Flugdeck eingeprägt. Je 2 Phalanx (ohne Rohre) und Sea-Sparrow-Starter sind vorhanden, die bei ihrer Installierung geringe Flugdecksverkleinerung steuerbords achtern wurde berücksichtigt. Keine Brückenfenster, der typische Kegelmast (anders bei Midway) ohne Obermast mit Rah und die Radarantennen wurden etwas vereinfacht dargestellt. Kleiner Mast für Radom steuerbords achtern nicht durchbrochen gedruckt. Insgesamt der 19. USN-Nachkriegsflottenträger in meiner Sammlung, davon jetzt drei von Shapeways (Antietam, Princeton und jetzt Coral Sea), wenn man von meiner Wiking-Forrestal absieht.



 
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RE: Schiffe der US Navy und Army

#17 von proflutz , 15.01.2018 08:29

Bitte sehr:


 
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RE: Schiffe der US Navy und Army

#18 von proflutz , 22.02.2018 16:41

Meine thematische monatliche Vorstellung bemalter Shapeways-Neuheiten:

Hier nochmal der US-amerikanische Träger USS CV-43 Coral Sea im letzten Bauzustand ca. 1990 von Shapeways/Amateur Wargame Figures in 1/1250 und WSF fertig gepönt ohne (schwarzen) Wasserpass, Landedeckshauptmarkierung und Decals von 1:1250 Decals von Stefan K jetzt fertig in der Vitrine:




Und hier der erste Träger der USN mit Winkeldeck, CV 36 Antietam, noch mit ursprünglichem Brücken/Schornstein/Mast -Komplex, Bauzustand ca. 1953 von Shapeways/Amateur Wargame Figures in 1/1250 und WSF fertig gepönt mit schwarzem Wasserpass, ergänzter Parabolantenne, Landedeckshauptmarkierung ( hgier in weiss nicht, wie vielleicht richtig, achtern in gelb?) und (für dieses Vorbild etwas zu grossen) Decals von 1:1250 Decals von Stefan K.:



Modellkritik: Schiffsform und Flugdeck gut getroffen, Ränder der Flugzeugaufzüge, Katapulte gut in das Flugdeck eingeprägt. 4 x 12,7 cm Doppelflak auf dem Flugdeck berohrt, Seiten, Bug und Heckflak mit angedeuteten aufliegenden Rohren. Keine Brückenfenster, der Mast mit Rahen und die Radarantennen wurden etwas vereinfacht dargestellt. Man könnte wohl auch noch mit zwei Drähten nach schräg achtern seitlich einen Dreibeinmast ergänzen.Vom Hersteller gibt es auch noch in gleicher Qualität die Antietam im Bauzstand ca. 1961 mit modernisierter Brücke und separierter Mastbasis, wobei letzterer ganz fehlt und gebastelt werden müsste, und den typischen 2 schrägen Schornsteinkappen hinterteinander:



Hier in der Vitrine rechts 2. von hinten vor der CV 34 Oriskany vor Winkeldeckeinbau aber mit voll integrierte Mack-Insel vom Mountford

M.W. gab es beide Versionen noch nicht im Masstab.



 
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RE: Schiffe der US Navy und Army

#19 von RG , 22.02.2018 19:38

Schön schön... ,auch wenn für mich nicht(mehr) die Menge zählt.

Und wieder denke ich,gerade die Träger müssten in die andere Richtung fahren.Weyer ist doch 2-dimensional ! Nur Meinung,keine Diskussion.



RG  
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RE: Schiffe der US Navy und Army

#20 von Stefan K. , 22.02.2018 22:48

Decals wären auf Nachfrage natürlich auch in der Größe anpassbar gewesen ;-)

MfG
Stefan Karpinski


 
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Schiffe der US Navy und Army und Coast Guard

#21 von proflutz , 10.03.2018 09:54

Meine thematische monatliche (März) Vorstellung bemalter Shapeways-Neuheiten, hier: Modelle der US Navy, Coast Guard und Army:
Korrektur zur letzten Modellvorstellung von mir hier im Thread: Beide Antietam-Versionen sind natürlich Von Shapewyas/SNAFU Store, und nicht Shapeways/Amateur Wargame Figures.
Hier nun der Landungs-Hubschrauberträger der USN, LPH-8 Valley Forge nach Umbau des Brücken/Schornstein/Mast -Komplexes, Bauzustand ca. 1963 von Shapeways/SNAFU Store in 1/1250 und WSF fertig gepönt mit schwarzem Wasserpass, Landedeckshauptmarkierung und manuell etwas verkleinerten Decals von 1:1250 Decals von Stefan K.:

Meine thematische monatliche Vorstellung bemalter Shapeways-Neuheiten, hier: Modelle der US Navy, Coast Guard und Army:
Korrektur zur letzten Modellvorstellung von mir hier im Thread: Beide Antietam-Versionen sind natürlich Von Shapewyas/SNAFU Store, und nicht Shapeways/Amateur Wargame Figures.
Hier nun der Landungs-Hubschrauberträger der USN, LPH-8 Valley Forge nach Umbau des Brücken/Schornstein/Mast -Komplexes, Bauzustand ca. 1963 von Shapeways/SNAFU Store in 1/1250 und WSF fertig gepönt mit schwarzem Wasserpass, Landedeckshauptmarkierung und manuell etwas verkleinerten Decals von 1:1250 Decals von Stefan K.:



Modellkritik: Schiffsform und Flugdeck gut getroffen, Ränder der Flugzeugaufzüge, Katapulte gut in das Flugdeck eingeprägt. Zwei x 12,7 cm Doppelflak auf dem Flugdeck berohrt (hier manuell mit dem Skalpell etwas begradigt und verschlankt), Flak sonst, vorbildgerecht, grösstenmteils fehlend. Keine Brückenfenster. Der Mast mit Rahen und die Radarantennen wurden, da fehlend, komplett selbst aus WSF-Resten und F-toys-Teilen vereinfacht dargestellt gefertigt. Wichtig ist, das gilt für alle Essex-Träger von SNAFU in WSF, unbedingt vor dem Bemalen den fest gepressten Druckerstaub vorn und achtern unter dem Flugdeck mit Nadel, Pinsel und Blasen vollständig zu entfernen. Vom Hersteller gibt es auch noch in gleicher Qualität die LPH-5 Princeton noch mit ursprünglicher Brücke im Bauzstand ca. 1960. Die LPH-4 Boxer, der dritte zum LPH umgebaute Träger der Essex-Klasse, mit unveränderten vier 12,7 cm-Doppeltürmen und altem Brücken/Schornstein/Mast -Komplex, die hier wohl bis zum Schluss beibehalten wurden, ist sicher als weitertes “Schmankerl”, bei Spidernavy als Metallfertigmodell angekündigt.
Wenn man möchte, könnte man aus disem Modell, wenn man noch die zwei ausgebauten 12,7 cm Doppeltürme aus dem SNAFU Naval Weapon Set 3 ergänzt, und vielleicht noch Flak am Bug, am Heck und an den Seiten ergänzt, leicht die Valley Forge als CV 45 oder die CV 47 Phillipine Sea herstellen. Danmit wären dann alle wesentlichen Essex-Umbau-Varianten von zumindest einem der verschiedenen Hersteller (Hansa, Mountford, Argos, Shapeways und Spidernavy) im Massstab erhältlich.

Seit kurzem bringt der Anbieter Shapeways/Bill´s Models Modelle kleinerer USN und USCG Schiffe und Boote in 1/1250 und FUD in - wie ich finde – ausgezeichneter Qualität heraus. Eine Besinderheit ist, das hier kein Upscaling von Wargamermodellen in viel kleineren Massstäben stattfindet, sondern im Gegenteil ein Downscaling aus dem 1/700 bzw. sogar 1/285 Massstab, was den Deatillierungsgrad deutlich erhöht. Das führt aber bei einzelnen Modellen zu Problemen bei der Druckbarkeit durch Shapeways, was sich aber in fast allen Fällen, z.T. im 3. Anlauf, beheben liess.
Hier jetzt zunächst die Tragflächen-Schnellboote bzw. -Versuchsboote Plainview AGEH-1 in Gleit- bzw. Verdrängungsfahrt, High Point PCH-1 in Gleitfahrt sowie der Hafen-Benzin-Tanker YOG-86 und der motoriserte Seeflugzeug-Berge-Prahm YSD-76. Alles Schiffe der USN, nur die High Point wurde später noch bei der USCG eingesetzt. Alle fertig gepönt:

Modellkritik: Scharfkantig und detailreich mit z.T. sehr filigranen Masten, Rahen, Waffen, Kränen, Türen und Fenstern. Ein besonderes Highlight sind natürlich die Tragfächen mit Ihren Halterungen. Die Modelle in Gleitfahrt lassen sich problemlos auf eine ebene Fläche stellen. Die Tragflächen und Finnen sind je nach Fotomaterial in Rumpffarbe, schwarz, orange, gelb, rot, und bei der USCG sogar weiss gepönt. M. W. gab es bislang im Masstab von der USN nur die Pegasus/Hercules PHM-1/2 von Trident alpha (TA 10241/a) in den Varintan Gleit- und Verdrängungsfahrt. Daneben gab´s dort 3 russische Boote. Meine Tucumari PGH-2 in Verdrängungsfahrt von Bill´s Models war leider doppelt so gross wie angegeben und vorbildgerecht wäre. Die Flagstaff PGH-1 soll vom Hersteller noch folgen, wenn sich die Drucktechniksproblematik klären lässt, damit wären die USN Hydrofoils dann komplett. Der Tanker unterscheidet sich deutlich von den Treibstofftankern in der Hafenderie von Neptun, hat aber ähnliche Dimensionen, Laufbrücke auf Ständerm, Brückenfenster, Flak alles super detailliert vorhanden. Bei meinem Exemplar fehlte aber die oberste Stenge des vorderen Mastes, was sich leicht richten ließ. Genial das filigrane “Treppenhaus” achtern auuf den Berge-Prahm.


Modellkritik: Schiffsform und Flugdeck gut getroffen, Ränder der Flugzeugaufzüge, Katapulte gut in das Flugdeck eingeprägt. Zwei x 12,7 cm Doppelflak auf dem Flugdeck berohrt (hier manuell mit dem Skalpell etwas begradigt und verschlankt), Flak sonst, vorbildgerecht, grösstenmteils fehlend. Keine Brückenfenster. Der Mast mit Rahen und die Radarantennen wurden, da fehlend, komplett selbst aus WSF-Resten und F-toys-Teilen vereinfacht dargestellt gefertigt. Wichtig ist, das gilt für alle Essex-Träger von SNAFU in WSF, unbedingt vor dem Bemalen den fest gepressten Druckerstaub vorn und achtern unter dem Flugdeck mit Nadel, Pinsel und Blasen vollständig zu entfernen. Vom Hersteller gibt es auch noch in gleicher Qualität die LPH-5 Princeton noch mit ursprünglicher Brücke im Bauzstand ca. 1960. Die LPH-4 Boxer, der dritte zum LPH umgebaute Träger der Essex-Klasse, mit unveränderten vier 12,7 cm-Doppeltürmen und altem Brücken/Schornstein/Mast -Komplex, die hier wohl bis zum Schluss beibehalten wurden, ist sicher als weitertes “Schmankerl”, bei Spidernavy als Metallfertigmodell angekündigt.
Wenn man möchte, könnte man aus disem Modell, wenn man noch die zwei ausgebauten 12,7 cm Doppeltürme aus dem SNAFU Naval Weapon Set 3 ergänzt, und vielleicht noch Flak am Bug, am Heck und an den Seiten ergänzt, leicht die Valley Forge als CV 45 oder die CV 47 Phillipine Sea herstellen. Danmit wären dann alle wesentlichen Essex-Umbau-Varianten von zumindest einem der verschiedenen Hersteller (Hansa, Mountford, Argos, Shapeways und Spidernavy) im Massstab erhältlich.

Seit kurzem bringt der Anbieter Shapeways/Bill´s Models Modelle kleinerer USN und USCG Schiffe und Boote in 1/1250 und FUD in - wie ich finde – ausgezeichneter Qualität heraus. Eine Besinderheit ist, das hier kein Upscaling von Wargamermodellen in viel kleineren Massstäben stattfindet, sondern im Gegenteil ein Downscaling aus dem 1/700 bzw. sogar 1/285 Massstab, was den Deatillierungsgrad deutlich erhöht. Das führt aber bei einzelnen Modellen zu Problemen bei der Druckbarkeit durch Shapeways, was sich aber in fast allen Fällen, z.T. im 3. Anlauf, beheben liess.
Hier jetzt zunächst die Tragflächen-Schnellboote bzw. -Versuchsboote Plainview AGEH-1 in Gleit- bzw. Verdrängungsfahrt, High Point PCH-1 in Gleitfahrt sowie der Hafen-Benzin-Tanker YOG-86 und der motoriserte Seeflugzeug-Berge-Prahm YSD-76. Alles Schiffe der USN, nur die High Point wurde später noch bei der USCG eingesetzt. Alle fertig gepönt:

High Point

Plainview

Plainview

YOG und dahinter YO (H7 Neptun)

YSD

Modellkritik: Scharfkantig und detailreich mit z.T. sehr filigranen Masten, Rahen, Waffen, Kränen, Türen und Fenstern. Ein besonderes Highlight sind natürlich die Tragfächen mit Ihren Halterungen. Die Modelle in Gleitfahrt lassen sich problemlos auf eine ebene Fläche stellen. Die Tragflächen und Finnen sind je nach Fotomaterial in Rumpffarbe, schwarz, orange, gelb, rot, und bei der USCG sogar weiss gepönt. M. W. gab es bislang im Masstab von der USN nur die Pegasus/Hercules PHM-1/2 von Trident alpha (TA 10241/a) in den Varinten Gleit- und Verdrängungsfahrt. Daneben gab´s dort 3 russische Boote. Meine Tucumari PGH-2 in Verdrängungsfahrt von Bill´s Models war leider doppelt so gross wie angegeben und vorbildgerecht wäre. Die Flagstaff PGH-1 soll vom Hersteller noch folgen, wenn sich die Drucktechniksproblematik klären lässt, damit wären die USN Hydrofoils dann komplett. Der Tanker unterscheidet sich deutlich von den Treibstofftankern in der Hafenderie von Neptun, hat aber ähnliche Dimensionen, Laufbrücke auf Ständerm, Brückenfenster, Flak alles super detailliert vorhanden. Bei meinem Exemplar fehlte aber die oberste Stenge des vorderen Mastes, was sich leicht richten ließ. Genial das filigrane “Treppenhaus” achtern auuf den Berge-Prahm.



 
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RE: Schiffe der US Navy und Army und Coast Guard

#22 von Karl , 11.03.2018 08:57

… alles klar, die „Mini-Amis“ von Bill’s Models sehen in der Tat gut aus. Also ein weiterer Anbieter bei Shapeways mit „Nischen-Modellen“, die in einer konkurrenzfähigen Qualität angeboten werden.

So sehr ich mich ärgere, wenn sehr lang gewünschte Modelle nur in äußerst zweifelhafter Qualität erscheinen (wie jetzt die Kanadischen Destroyer Escorts), so sehr freue ich mich über andere Möglichkeiten von Shapeways, wie das Eingehen auf Kundenwünsche (z B. die Taragiri und die Condell von Stephan von MoM) für meine Bastelleinen gesuchte Zurüstteile (z. B. die Hubschrauber oder sie Weapon Sets von SNAFU), oder eben über Modelle, von denen ich nicht einmal zu träumen gewagt hätte, wie die Modelle von Bill’s Models oder die Besson-Klasse von Minic and Beyond.

Grüße

Karl


 
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RE: Schiffe der US Navy und Army

#23 von proflutz , 06.04.2018 13:21

Hier mein April-Neuheitenbeitrag zum Thema: Zunächst 3 Schiffe der USCG von Shapeways/Bill´s Models in FUD und 1/1250 fertig gepönt: Kutter Acushnet WMEC-167 ex USN Diver.Klasse, Feuerschiff Relief WAL-605, jetzt Museumsschiff, und Schubschiff Sumac WLR-311 (114ft.-Klasse):







Modellkritiken: Scharfkantig, Acushnet vielleicht etwas hoch im Wasser liegend, keine Bulleyes, sonst gut detailliert mit zartem bruchgefährdeten Mast, Kränen, Winden, Pollern etc.; Relief mit Bulleyes und Brückenfenstern, Davits, Öffnungen in den Leuchtfeuer-Toppen, Sumac mit Fenstern in den Aufbauten, Kränen, Schubplatten vorn und achtern.

Und hier noch 3 Schiffe der USN vom gleichen Herstellerebenfalls in 1/1250 und FUD und - bis auf Schornsteinringe der Apache - fertig gepönt: Flottenschlepper Apache, arktisfähiger Benzin-anker Alatna und das Tragflächen-Kanonenschnellboot PGH-2 Tucumari:







Modellkritiken: Apache ist ein Schmankerl für alle, die das tolle Sioux-Modell von SeaVee nie ergattern konten. Scharfkantig, keine Bulleyes und Brückenfenster, sonst gut detailliert mit zarten Masten, Kränen, Winden, Pollern, Radarantennen und Radomen, Boot etc.. AOG Alatna, rasch auf meine Bitte zur Ergänzung meiner AK Mirfak von Trident erstellt, weicht von dieser als Tanker in der Rumpfform deutlich ab. Schornstein vielleicht einen Tick zu niedrig, keine Bulleyes, Back leer, sonst gut detailliert mit Brückenfenstern, Masten, Bäumen, Tabkdecksdetails, Booten mit Davits und zartem Flugdeck. Tucumari ist ein Winzling von 1,6 cm Länge, gleichwohl mit zartem bruchgefährdetem Dreibeinmast mit Rahen und Geschützrohr, kam erst gut doppelt so gross, durch Fehler beim Unrechnen des Masstabs, wurde anstandslos ausgetauscht. Fehlt jetzt nur noch die ebenso kleine PGH-1 Flagstaff, bislang mit Druckproblemen. Zum Vergleich hier die Tucumari in ca. 1/600, die zunächst fälschlich kam.



 
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RE: Schiffe der US Navy und Army

#24 von Stefan K. , 06.04.2018 14:33

Der Schlepper Apache ist aber nicht wirklich gut getroffen. Hier mein ich jetzt nicht irgendwelche Details oder Unsauberkeiten beim Print. Das Modell stimmt einfach in seinen Relationen, Größenverhältnissen und Winkelungen nicht mit dem Original überein. Das sieht aus wie ein gänzlich anderes Schiff. Zum Vergleich, hier Bilder vom Original:
https://www.google.de/search?q=USN+tug+a...w=2372&bih=1520



 
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RE: Schiffe der US Navy und Army

#25 von proflutz , 06.04.2018 17:25

Wie man sieht, unterscheiden sich auch bei diesem Anbieter bei shapeways die modelle z. T. deutlich in der Qualität und Machart. Liegt vielleicht an der Güte der verwendeten Pläne.


 
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RE: Schiffe der US Navy und Army

#26 von proflutz , 01.05.2018 12:06

Hier mein MAI-Neuheitenbeitrag zum Thema:
Der Terzibachitsch komplettiert sich: Zunächst 5 Schiffe der USN von Shapeways/Bill´s Models in FUD und 1/1250 fertig gepönt: Tragflächen-Kannonen-Schnellboot PGH-1 Flagstaff, Wachboote Typ Mark V und Typ Mark VI, Torpedofangboot der 85-Fuß-Klasse und der gedeckte Leichter mit Antrieb YF-732:











Modellkritiken: Scharfkantig, Bulleyes und Brückenfenster (bis auf den etwas schlichteren Leichter) gut detailliert mit zarten, bruchgefährdeten Masten sowie Kränen, Winden, Pollern Luken etc.. Highlight ist Flagstaff, in Gleitfahrt dargestellt, ähnlich wie High Point PCH-1 und Plainview AGEH-1 vom gleichen Hesteller. Damit sind die USN Hydrofoils nun komplett im Masstab erhältlich. Die Flagstaff könnte auch in den Farben der USCG gepönt werden, bei der sie später diente. Das Wachboot Typ Mark III erschien übrigens als Metall-Fertigmodell bei Argos als Sea Spectre (AS 70), dies Typen werden auch von den US Navy SEALS verwendet. Besonders gelungen auch die filigrane Brücke vom Mark VI Wachboot.

Und hier noch 1 Schiff der USCG vom gleichen Hersteller, ebenfalls in 1/1250 und FUD und fertig gepönt: Leuchtturm/Bojen-Tender Planetree in “ziviler” Nachkriegs-Farbgebung und desarmiert. Eine bewaffnete WK II Variante des Typs, die Bramble, gibt es auch beim Anbieter, aber schon länger als Spitzen-Metall-Fertigmodell von Rhenania (RHE 169).



Modellkritik: Scharfkantig, Bulleyes und Brückenfenster vorhanden, gut detailliert mit zartem bruchgefährdeten Mast, Kränen, Winden, Pollern, Schlauchbooten, Booten, Davits etc..



 
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RE: Schiffe der US Navy und Army

#27 von proflutz , 28.05.2018 18:10

Hier mein JUNI-Neuheitenbeitrag zum Thema:
Der Terzibachitsch komplettiert sich weiter: Zunächst 10 Schiffe der USN von Shapeways/Bill´s Models in FUD/SFD und 1/1250 fertig gepönt: Experimental-Katamaran Sea Flyer SES-200 von 1980 (1981-82 USCG WSES-1 Dorado, n. Umbau 2003: X-515) mit nicht ganz zeitgerechter Dragonfly von CAD/Cap Aero zu Demonstrationszwecken, die aktuelle Drohne (USV) Sea Hunter mit zwei Seitenauslegern, und das Experimental-Nuklear-U-Boot NR-1 von Admiral Rickover I.D. 1969-2000, die (Sonar-)Forschungs-U-Boote AGSS-318 Baya (2. Version 1964), -229 Flying Fish, -214 Grouper und -419 Tigrone, das U-Jagd-Uboot SSK-240 Angler, das Fleetsnorkel Mod. U-Boot SS/AGSS-409 Piper, später Trainings-U-Boot, der Radarfrühwarn-U-Boot-Neubau SSR-572 Sailfish und das Einzel-U-Boot SS-576 Darter nach Rumpfverlängerung und mit PUFF-Antennen.



















Sailfish wie geliefert

Sailfish nach Korrektur der Bugform



Modellkritiken: Scharfkantig, Bulleyes und Brückenfenster gut detailliert mit zarten, bruchgefährdeten Masten etc.. Kleine Mankos sind bei Sea Flyer sind der gerade - statt leicht gewinkelte Bug in der Draufsicht und bei Sea Hunter das wohl drucktechnisch bedingte etwas zu große Radar in falscher Position an der Mastspitze und der gering verdickte Bug. NR-1 ist als Vollrumpfmodell mit korrekt nachgebildeten Kiel ausgeführt, was bei dem Winzling von gut 3 cm Länge aber nicht stört, schön auch der entenschnabelartige Sonarwulst am Bug.
Die Gato/Tench-Umbauten AGSS, SSK, und die konventionellen Nachkriegsneubauten SSR und Darter sind ebenfalls scharfkantig und mit den typischen Sensor-Finnen, -Wulsten und -Domen ausgestattet, Periskope, Antennen und Radarmaten sind teilweise ausgefahren dargestellt, Seitenschlitze zwischen Oberdeck und Druckkörperfehlen weitgehend. Sehr gut die große Radarantenne auf Sailfish, deren Turm allerdings achten nicht vorbildgerecht scharfkantig ausläuft, sondern abgerundet, und völlig falscher Bugform (wie auf den Migraine III-Umbaubooten, lässt sich aber durch abschleifen leicht etwas korrigieren). Der Rumpf von Darter erscheint sehr rank und schmal, vielleicht etwas tiefer im Wasser liegend dargestellt. Der vordere Anteil des Turmes ist offen und sich nicht verbreiternd dargestellt.
Wohl bis auf NR-1 und Flying Fish sind diese U-Boote früher bei Trident (Nrn. T 171, 173, 191, 308, 317, 510, 517) als Fertig-Metallmodelle erschienen, Darter allerdings wohl im Ursprungszustand, Sailfish als Schwesterschiff Salmon. Diese Tridentmodelle sind kaum, und wenn nur recht teuer auf dem second-hand-Markt zu bekommen. Die Bemalung mit leicht mit Revell-Verdünner gestrecktem anthrazitfarbenem Revell Email Color Lack Nr. 78 kann wirklich jeder und kostet praktisch keine Zeit. Noch 2 Tips zum Bemalen der FUD/SFD-Rohlinge: Modelle vorher in Waschbenzin für 15 Minuten legen, evtl. VORSICHTIG mit Breit-Pinsel "abbürsten", und ca. 1 Stunde trocknen lassen. Unterseite des Modells mitbemalen. Neu beim Anbieter sind übrigens u.a. DDE/DDK-Umbauten von Fletcher- und Gearing-Zerstörern vor FRAM-Modernisierung erschienen.



 
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RE: Schiffe der US Navy und Army

#28 von proflutz , 30.06.2018 22:06

Hier mein JULI-Neuheitenbeitrag zum Thema:
Der Terzibaschitsch und Weyer komplettieren sich weiter: Zunächst 17 Schiffe der USN von Shapeways/Bill´s Models in FUD/SFD und 1/1250 fertig gepönt: Das Stealth-Experimentalschiff Sea Shadow IX-527 von 1985, das Experimental-SWATH-Littorial Combat Ship Sea Fighter FSF-1 von 2005, das Experimentalschiff zur Erprobung von DDG-Zumwalt-Bauelementen Sea Jet AESD-1 ebenfalls von 2005, das Rettungs-Uboot Mystic DSRV-1 von 1970, der High-Speed-Transport-Katamaran Westpac Express HSV-4676 von 2002, der Geleitzerstörer-Umbau zum Schnellen Truppentransporter Wantuck APD-125 der Rudderow-Klasse, ein Geleitzerstörer der Dealey-Klasse mit Weapon Alpha und einer nach FRAM-Umbau mit DASH-Drohnen-Hangar und Landedeck, der Geleitzerstörer Claude Jones, schließlich der U-Jagd/Geleitzerstörer der Gearing-Klasse Carpenter DDK/DDE-825 von 1949 mit ZWEI Weapon Alpha, hoher ABC-Brücke und zwei 7,6 cm-Doppeltürmen und ein Geleitzerstörer DDE der Gearing-Klasse mit einem Weapon Alpha statt 12,7 cm-Doppelturm in “B”-Position und sonst wenig verändert. Die Schornstein-Kappen der beiden Gearings wurden z.T. abgeschliffen und Kappen ergänzt:























Modellkritiken: Scharfkantig, Brückenfenster meist vorhanden und auch sonst meist gut detailliert mit teils zarten, bruchgefährdeten, teils etwas dicken, Masten. Radars, Geschützrohre, zarte Davits grösstenteils vorhanden. Mystic ist als Vollrumpfmodell mit korrekt nachgebildeten Kiel und Andockschleuse ausgeführt, was bei dem Winzling von gut 11 mm Länge aber nicht stört. Den letzten fehlende US-Transport-Katamaran (s.a. meinen Artikel hierzu in einem der letzten HR, Nr. 270) von AUSTAL des US Marine Corps von 2001 habe ich nicht im langjährigen zivilen Charter-Weiß/Blau sondern im späteren MSLC Hellblaugrau/Schwarz gepönt. Oder war der Rumpf stets weiß (Belichtungsverhältnisse der Fotos!)? Die Fensterfront vor dem Vordeck und die seitlichen Fenstereihen und Luken sind beim Modell nicht dargestellt, auch der kleine Radarmast auf der Brücke fehlt. Die Heckpartie mit Heckrammpe ist dagegen gut dargestellt, See Fighter gibt/gab es bereits als schönes Metallfertigmodell mit tollem Aufdrucken/Decals von Rhenania Junior (RheJ 69), Sea Shadow bei Iskara und Seavee (IS V1 bzw SVX 12). Der Mast bei Sea Jet ist drucktechnisch bedingt etwas stark für den Winzling. Dieses Modell ist auch schon länger bei Rhenania Junior angekündigt (RJN 116). Als APD gab es bislang nur einen Umbau der Buckley-Klasse, die Reeves APD-52 von Neptun (NE 1386) und einen exportierten derselben Klasse von Argonaut.Von der Dealey-Klasse gab es neben der Grundversion von Trident Alpha (TA 10322), die Weapon Alpha Version von Delphin (D 76), jedoch noch nicht den FRAM-Umbau. Die Claude Jones gab es von Star (R 58), jedoch mit häßlichen massiv gegossenen Dreibeinmast. Das Shapeways-Modell mit schönem durchbrochen dargestelltem Mast mit Radar sollte man NICHT an den Booten/Davits anfassen (Bruchgefahr!). Die Gearings sind an den Aufbau-Seitenwänden sparsam detailliert, das Aufbaudeck bei Carpenter ohne Deckshaus ebenfalls, die Schornsteine sind falsch im Zustand nach FRAM dargestellt, dies ließ sich aber mit vorsichtigem Ab/Schrägschleifen der Schornsteinkappen und Ergänzen der typischen vorderen Carpenter-Schornsteinkappe mittels zylindrischer Kunststoffscheibe von 1,5 mm Stärke leicht und ganz gut richten. Diese beiden Gearing-Varianten gab es m.W. noch nicht im Masstab.



 
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RE: Schiffe der US Navy und Army

#29 von proflutz , 22.07.2018 21:28

Hier mein AUGUST-Neuheitenbeitrag zum Thema:
Der Terzibaschitsch und Weyer komplettieren sich weiter: Zunächst Schiffe der USN von Shapeways/Bill´s Models in FUD/SFD und 1/1250 fertig gepönt: Zwei U-Jagd/Geleitzerstörer der Fletcher-Klasse, O´Bannon DDE 450 von 1965 mit schwerem Hedgehog, und ein weiterer mit Weapon Alpha anstatt 12,7 cm-Doppelturm in “B”-Position und sonst wenig verändert. Als weitere Grearing-Varianten Versuchszestörer Gyatt DD-712 nach Rückbau vom DDG von 1966, U-Jagd/Geleitzerstörer Gearing-Kl. DDE mit Hedgehog statt Weapon Alpha in “B”-Position von 1955, aber noch mit Torpedorohrsatz wie DD 848 Witek, Carpenter DD-825 nach Umbau zu FRAM I Modell C mit EINEM 12,7 cm-Doppelturm von1965 und ein Gearing als früher DDR vor FRAM-Umbauten 1950. Vier frühere Geleitzerstörer: Bronstein DE/FF-1037 nach Umbau ohne achteres Geschütz, Garcia DE-1040 mit kleinem DASH-Hangar, Glover AGDE-1/AGFF-1/FF-1098 mit kleinem DASH-Hangar und ohne achteres Geschütz von 1965 und Brooke DEG-1 vor Umbau mit kleinem DASH-Hangar von 1966, den Zerstörer-Tender Pudget Sound AD-38, das Helikopter-Trainingschiff Baylander IX-514 und das winzige Versuchsboot Stiletto M80, einen Edsall-DER mit vorderem 3 inch Gun mit Schild und Hedgehog. Vom gleichen Hersteller noch 2 Franklin D. Roosevelt-Trägervariante, von 1957 mit einfachem Wikeldeck und noch vielen Flak-Türmen und von 1968 nach grossem Umbau mit dtl. Vergrössertem Flugdeck, versetztem vorderem Aufzug und weiter reduzierten Flaktürmen desselben Anbieters, hier allerdings in WVP/WSF um vergleichsweise übermässige Kosten duch das teurere Material zu vermeiden.































Modellkritiken: Scharfkantig, Brückenfenster meist vorhanden und auch sonst meist gut detailliert mit teils zarten und bruchgefährdeten, teils etwas dicken, Masten. Radars, Geschützrohren, zarte Davits grösstenteils vorhanden. Die Fletchers sind dtl. besser detailliert als die prä-FRAM-Gearings, deren Schornsteine zudem sämtlich falsch im Zustand nach FRAM dargestellt sind (höher und mit gleichmäßiger Kappe), dies lässt sich aber mit vorsichtigem Ab/Schrägschleifen der Schornsteinkappen weitgehend korrigieren. Der DDR kommt ohne Flakrohre bzw. Scheinwerfer auf den 3 ausgeführten Plattformen daher, der Scheinwerferauf der zwischen den Schornsteinen wurde von mir ergänzt, die Brücke bei Gyatt ist sogar vollständig durchbrochen dargestellt (leider Fehlen die Fensterstreben auf der Backbordseite), die beiden achteren kleinen Obermasten wurden von mir ergänzt. Carpenter wird noch mit Neptun-Gearing-FRAM I-Decals veredelt. Die beiden Fletcher-DDE´s gab es mal als Metall-Fertigmodelle bei Trident (Pritchett/O´Bannon mit Hedgehog, T1535/1532 und Bache/Conway mit Weapon Alpha T1533/1531). Die vorgestellten Gearing Varianten und DE/FF/DEG/FFG-Varianten gab es m.W. bislang nur als frühste, noch recht grobe Triedent Alpha (Ta 10009 &10011) im Masstab, die Bronstein mit achterem Geschütz von Star (SX 9), die Garcia und Brooke/Ramsey mit großem LAMPS-Hangar von Trident Alpha (Ta 10270 & 10295). Der U-Boot-Tender USS Emory S. Land AS-37, Halbschwester der Pugdet Sound (mit niedrigerm Freibord mittschiffs bis achtern) erschien bei Rhenania Junior (RJN 109). Die Modelle unterscheiden sich etwas in der Gestaltung der leichten Bugschräge und in der Verschlankung des Hecks und des Landedecks in der Draufsicht bzw. Wasserline. Die Stiletto ist bei Rhenania Junior seit längerem angekündigt (RJN 115). Von den DERs gibt es von Spidernavy/NN-CAD sehr schöne andere Varianten (SN-3-04, SN-L-2367a-e), der hier vorgestellte, als Hohldruck ausgeführt passt sehr gut dazu. Bei den beiden Franklin D. Roosevelt-Trägervarianten waren jeweils beide Katapultausleger am Bug abgebrochen, waren aber im Beutel drin und konnten problemlos spaltfrei geklebt werden. Die Flugdecks sind mit u.a. Ausnahme, gut getroffen, und mit Details (Aufzügen, Katapulten) versehen. Allerdings scheint die Verbreiterung des Flugdecks vorne backbord (hier rumpffarben gepönt) bei der 1968er Version nicht vorbildgerecht zu sein. Die Umläufe unterhalb des Fugdecks sind nicht dargestellt. Der vordere Aufzug bei dieser Version ist vorbildgerecht dicker gedruckt. Der typische. kegelförmige Mast ist mit einigen Radardetails und Rahen ausgeführt. Brückenfenster und Boote fehlen, der Hauptkran ist vorhanden, aber nicht durchbrochen ausgeführt. Die diagonale Abschrägung des Unterbaus des Flugdecks auf des Backbordseite achtern erscheint mir nicht ganz vorbildgerecht, da diese auf Fotos nich geknickt verläuft. Die frühere Variante dürfte aber den Zustand deutlich später als 1957 zeigen, da die große Radarantenne steuerbord des Schornsteins erst später, ca 1961, an Bord kam. Die frühe Variante habe ich „Trident-lik“e, die spätere in klassischem USN-Blue gepönt. Damit sind jetzt weitgehend alle Varianten der Midway-Klasse im Masstab erhältlich. Die FDR gab es in der 1957er Version mal als sehr schönes Fertigmodel in kleiner Auflage bei Quadrant, wohl aus Resin (Q 21). Damit stehen jetzt insgesamt 29 Nachkriegs-USN-Träger in meiner Vitine (enschl. LPH & LHA).



 
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zuletzt bearbeitet 22.07.2018 | Top

RE: Schiffe der US Navy und Army

#30 von herbert , 23.07.2018 14:24

Hallo aus Travemünde, bei der Erwähnung von Terzi`s Namen kommt Wehmut auf, er war ein guter Freund, ich habe bei einigen seiner Bücher mitgeholfen! Ich habe eine große USN-Sammlung aller namhaften Hersteller, viele Modelle auch erheblich verbessert! Bei der Qualität der jetzt gezeigten Modelle, kommt mit Sicherheit nichts in meine Vitrinen, da verzichte ich lieber auf ein Modell, Herbert Hils



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