RE: Modelle von “Never-buildt”- Vorbildern

#31 von proflutz , 29.06.2019 13:49

Und hier mein JULI-Beitrag zum Thema:

Ein weiterer moderner “Never-buildt” der USN: Strike Cruiser Mark I (C(S)GN-1/42/57), hier jetzt letzte Version von 1976 von Shapeways/Amateur Wargame Figures in 1/1250 und WVP/WSF fertig gepönt und mit Details von Hobby-Boss (Dank auch an RG!) aufgeriggt:



Modellkritik: Entsprechend den Standards des Herstellers eher recht schlicht detailliertes, aber die Grundform des (hier allerdings fiktiven) Vorbildes stimmig wiedergebendes Modell. Geschütz mit Rohr, Raketenstarter sind vorhanden. CIWS, Boote, Flugbetriebskanzel und Brückenfenster fehlen. Gittermast ist nicht strukturiert und nicht durchbrochen dargestellt. Letzter Entwurf des “Strike-Cruiser” mit einem 20,3 cm (!) Geschütz, Hangar, AEGIS, CIWS, Harpoon- und Tomahak-Startern, nun ähnlich der Umbauplanung von CGN-9 Long Beach, die als Prototyp für die Strike-Cruiser dienen sollte. Den Ursprungsentwurf von 1974 mit zwei deutlich getrennten Aufbautenblöcken hatte ich schon im MAI hier vorgestellt. Das Schicksal auch dieses Entwurfs wurde aus Kostengründen besiegelt. Offiziöse Artist´s impressions beider Entwürfe gibt es. Statt dessen wurde dann die CGN 42-Klasse (siehe MÄRZ-Beitrag), mit Stilelementen beider Mk. I-Entwürfe und auf einen CGN-38-Rümpfen, aber ohne 20,3 cm-Geschütz(e) geplant, die dann aber von der Carter-Administartion ebenfalls gestrichen wurde, Statt dessen wurde dann die nicht-nuklear angetriebene CG-47 Tigonderoga-Klasse gebaut. Es gab auch eine Mark II Planungsvariante mit Flugdeck, eine Art nuklear angetriebene Variante der sowjetischen Kiew-Klasse, die bislang nur in 1/1800 vom Anbieter erhältlich ist, und laut W. Donko kaum je eine Chance auf Realisierung hatte, ebenso wie eine “Air capable Spruance” mit Flugdeck.


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RE: Modelle von “Never-buildt”- Vorbildern

#32 von proflutz , 31.12.2019 12:30

Hier mein DEZEMBER Beitrag zum Thema:

Sowjetischer “Never-buildt”- Schlachtkreuzer “Stalingrad” (Projekt 82) von Shapeways/C.O.B. Constructions & Mimiatures in 1/1250 in WSF/WVP fertig gepönt, mit schwarzem Wasserpass und achtern mit Obermast versehen:



Modellkritik: Rohre wurden z.T. frei geschnitten, da teilweise zusammen oder auf Stegen gedruckt. Rohre MA und Flak, Bulleyes, Decksdetails, Kräne und Katapulte z.T. auch stukturiert sind vorhanden Die Boote sind strukturiert flach auf Deck liegend gedruckt, Dreibeinmast ist durchbrochen dargestellt. Die vorgesehene Radarausstattung fehlt. Die 3 Schiffe der Klasse wurden nach Ende des 2. Weltkrieges unter Stalin begonnen mit Baufortschritten bis zu etwa 15%. Abbruch bzw. Notstapelläufe und Verwertung nach Stalins Tod am 5.3. 1953, da konzeptionell veraltet. Umplanung zu raketentragendem Schiff wurde zugunsten der Kreuzer der Kynda-Klasse aufgegeben. Klasse mit je 3 x 30,5 cm- Geschützen, die sonst vergrösserten “Swerdlowsk”-Kreuzern ähnelte.


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RE: Modelle von “Never-buildt”- Vorbildern

#33 von proflutz , 04.01.2020 12:34

Hier mein JANUAR Beitrag zum Thema:

Zwei weitere sowjetische “Never-buildt”-Schlachtschiffe bzw. Schlachtkreuzer: Schlachtschiff “Sovetsky Soyuz” (Projekt 23) von Shapeways/Team Blue Games in 1/1200 und Schlachtkreuzer “Sevastopol” (Projekt 69) Shapeways/C.O.B. Constructions & Mimiatures in 1/1250 in WSF/WVP fertig gepönt und teilweise mit Obermasten und Kranauslegern versehen:





Modellkritik: Das letztere Modell ist etwas filigraner als das Erste. Die Rohre wurden z.T. frei geschnitten, da teilweise zusammen oder auf Stegen gedruckt. Rohre MA und Flak, Bulleyes, Decksdetails, Kräne und Katapulte z.T. auch stukturiert sind vorhanden (bei “Sovetsky Soyuz” Katapulte der Deckskante folgend nach innen gebogen [!]). Bei diesem Modell sind auch die Rohre der MA und Flak sind sehr dick ausgefallen, die Flak darüber hinaus nicht mit Zwillingsrohren (wurde hier bei der schweren Flak mit Draht-Rohren korrigiert), das Freibord erscheint bei “Sovetsky Soyuz” etwas hoch (hier etwas abgeschliffen), bei der “Sevastopol” etwas niedrig (hier mit Polystryrolplatte etwas erhöht). Die schweren Flak-Türme der “Sovjetsky Soyuz” mittschiffs stehen jeweils zu eng zusammen (Rücken an Rücken). Die Boote sind strukturiert flach auf Deck liegend gedruckt (fehlen bei dem ersten Modell). Dreibeinmasten sind durchbrochen dargestellt. Scheinwerferstände sind leer. Die Schiffe wurden unter Stalin alle begonnen mit Baufortschritten bis zu etwa 31%. Abbruch bzw. Notstapelläufe und Verwertung kriegsbedingt, Die “Sowetsky Soyuz” sollte 3 x 3 40,6 cm Kanonen tragen. Die “Sevastopol” ist hier mit der zuletzt projektierten deutschen (!) “Tirpitz”-Artillerie (3 x 2 x 38 cm), statt den ursprünglich geplanten sowjetischen 3 x 3 x 30,5 cm Kanonen, die nicht rechtzeitig fertig geworden wären, dargestellt. Auch dadurch gewisse Ähnlichkeit mit der deutschen O-P-Q-Klasse, außerdem italienische Designmerkmale. Auch die Variante mit den 30,5 cm Kanonen gibt es als “Kronshtadt”) vom Anbieter. Diese Bewaffnung war dann wieder für die Nachkriegs-“Stalingrad”-Klasse vorgesehen, Mit diesen Dreien ist der “Breyer” (Schlachtschiffe und Schlachtkreuzer 1921-1970) nun recht vollständig in meiner Sammlung mit Modellen wiedergegeben. Auf die Hybrid-Träger-Konzeptstudie von Gibbs & Cox von 1937/38, die es vom Anbietern übrigens auch gibt, verzichte ich aber, ebenso wie das frühe Projekt 21 KB-4, einen ersten “Nelson”-Klasse-artigen Schlachtschiff-Entwurf und den Umbau-Entwurf der “Frunze” als Schlachtkreuzer mit nur noch 3 Drilllings-Türmen, den Nachkriegs-Schlachtschiff-Entwurf Projekt 24, Phantasiename “Kremlin” (Ersatz “Sovetsky Soyuz”-Klasse), und den Nachkriegs-Umplanungs-Entwurf der begonnenen “Kronshtadt” zum Angriffs-Flugzeugträger. Eib Schwesterschiff der “Sovetsky Soyuz”, die “Sovetskaya Ukraina” gab es es als Metall-Fertigmodell von Anker (A 27), das Schiff selbst von Albert (AL-P 3, P = Projekt?).


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RE: Modelle von “Never-buildt”- Vorbildern

#34 von proflutz , 01.03.2020 07:49

Hier mein FEBRUAR Neuheitenbeitrag zum Thema:

Sowjetischer Nachriegs-Schlachtschiffs-Entwurf von 72.000 ts, Projekt 24, Phantasiename “Kremlin” (Ersatz “Sovetsky Soyuz”-Klasse) von Shapeways/C.O.B. Constructions & Miniatures in 1/1250 in FUD/SFP fertig gepönt noch ohne Wasserpass:



Modellkritik: Rohre der schweren Artillerie (3 x 3 x 40,6 cm) frei gedruckt, schwere Flak zusammen und auf Stegen gedruckt. Bulleyes, Brückenfenster, Decksdetails, Kräne, z.T. auch stukturiert, sowie Radar sind vorhanden, Boote und Rohre leichte Flak, wie beim Anbieter gewohnt, flach auf Deck aufliegend. Davits fehlen, Untermasten (freies Dreibein achtern) etwas stark geraten. Das Schiff wurde nach Stalins Tod nicht mehr begonnen. Das Modell stellt den letzten Entwurfsstand 1951 (Version 13) dar. Man sieht, dass das allerdings wesentlich teuerere FUD/SFP -Material dem Finish des Modells bei gleicher Detaillierung wie beim Modell in WSF/WVP -Material (Vergleich oben Stalingrad des selben Anbieters) sehr gut bekommt.

Hier ein etwas aussergewöhnliches Modell: Die biblische Arche Noah in “1/1200” von Shapeways/Ship Shape in 1/1250 in FUD/SFP fertig gepönt:



Modellkritik: “Never buildt” ist natürlich bei wörtlicher Bibelauslegung nicht ganz richtig. Das Modell lehnt sich sehr eng an einen spekulativen Nachbau in 1:2 des Niederländers Johan Huibers an, der für 850.000 EUR das Schiff bis 2002 entsprechend den Längenangaben im Buch Genesis 6 fertigen ließ. Dieses 1:2 Modell ist 70 m lang, 9,6 m breit und 12,7 m hoch. Es wurde aus ca. 4000 Bäumen gefertigt. Sein Landsmann Aad Peters hat den auf einen Ponton aufgesetzten Nachbau erworben und hat ihn zu einer kirchlichen Erlebniswelt ausgebaut, mit der er verschiedene Häfen, auch Deutschlands, anlief. Das Modell stellt die “Orginal-” Arche, nicht das 1:2 Modell masstäblich dar. Die Balkenstrukturen von Rumpf, Deck und Dach sowie Rampe und Fenster des stallartigen Aufbaus sind fein strukturiert ausgeführt. Das Modell weist, ebenso wie das 1:2 Modell, aber anders als das spätere 1:1 Modell des Johan Huibers aus 12.000 Baumstämmen von 2012, keine prominenten Decksprünge auf und auch der Dachfirst des Stalls ist gerade und nicht geschwungen ausgeführt und im Rumpf sind keine grossen Fensteröffnungen. Beide Großmodelle nebeneinander in Holland liegend auf: http://arkvannoach.com/mobile/informatie/geschiedenis/

Die beiden hier präsentierten Modelle habe ich für einen Sammlerfreund gefinshed.


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RE: Modelle von “Never-buildt”- Vorbildern

#35 von proflutz , 19.08.2020 11:51

Hier mein AUGUST Neuheitenbeitrag zum Thema:

Zunächst vier sowjetische Flugzeugträger-Entwürfe der Zwischenkriegszeit von Shapeways/C.O.B. Constructions & Miniatures in 1/1250 und FUD/SFP fertig gepönt: Komsomolets von 1927, Frunze von 1924, Project 71 und Project 72 von 1938.









Modellkritiken: Die Komsomolets stellt einen Umbauentwurf des Schulschiffs, zeitweise auch Hospitalschiffs, gleichen Namens (ex-Okean, als Hermann HL 75 als Metallfertigmodel erschienen) von 1902 dar. Aufgesetzter Hangar mit Flugdeck und winziger Insel auf der “falschen” Backbordseite (wie japanische Akagi), nach Entfernung der Aufbauten und der drei Schornsteine. Die Frunze ist ein Umbauentwurf des gleichnamigen Schlachtschiffs (ex-Poltava) der Gsngut-Klasse (Navis NA 600(N)) von 1911 nach Art der britischen Eagle mit aufgesetztem Hangar mit Flugdeck, Insel mit 2 Schornsteinen, nach entfernunf der Aufbauten und vier schweren Drillingstürme. Project 71, hier Phantasiename “Rodina”, und der Alternativ-Entwurf Project 72, hier Phantasiename “Pjotr Velikiy”, waren Neubaupläne für einen leichten Flugzeugträger im Flottenbauprogramm von 1938, die 1940 wegen des Kriegsausbruchs in Europa gecancelt wurden. Beide Varianten, in der Größenordnung britischer Leichter Träges vom Typ Colossus, unterschieden sich vor allem in der Größe der Insel und der Flugzeugaufzüge, der Rauchgasableitung zu den Seiten oder konventionell, sowie einem etwas breiterem Flugdeck. Die Modelle sind recht gut detailliert mit Bulleys, Decksdetails und Kränen. Die Geschützrohre sind teilweise zusammen und auf Deck aufliegend gedruckt, wie auch die Boote. Die Untermasten sind wieder etwas stark geraten, die Scheinwerferstände leer. Diese Anmerkungen gelten auch für die folgenden Modelle des Anbieters.

Und hier ein alternativer Umbau-Entwurf der Frunze zum Schlachtkreuzer von 1926 von Shapeways/C.O.B. Constructions & Miniatures in 1/1250 und WSF/WVP mit frei geschnittenen Rohren der SA und fertig gepönt:



Modellkritik: Umbauplan unter Verlust eines schweren Drillingsturmes, die vorderen zwei,jetzt überhöht eingebaut. Hier Variante mit zwei geraden Schornsteinen, es gibt auch eine mit nur einem, schräg nach hinten geneigten Schornstein. 1935 wurde das Vorhaben gestoppt, die schwere Artillerie zur Küstenartillerie verbracht, und der Abbruch begonnen, 1940 gestrichen, die Hulk diente als Versorger, endgültiger Abbruch 1949.

Zwei Entwürfe von sowjetischen Schlachtschiffen, Projekt 21, der britischen Nelson-Klasse nachempfunnden, hier Phantasiename “Znamya Sovetskoye”, von 1935 und “VK-36” von 1936 von Shapeways/C.O.B. Constructions & Miniatures in 1/1250 und FUD/SFP gepönt:





Modellkritiken: Statt dem Projekt 21 wurde 1936 Project 23 als Sovetskiy Soyuz-Klasse mit einem nach hinten versetzten Drillingsturm und in die Mitte gerückten Aufbauten in Bau gegegeben. Leider ließen sich bei diesem Druckmaterial die verbunden gedruckten Rohre der schweren Artillerie nicht freischneiden. Bei “VK-36” handelte es sich um eine zeitgenössische Typ-Studie eines 80.000-ts. “Überschlachtschiffs” für den Pazifik, der, in Abwandlung des ähnlichen Entwurfs für einen sowjetischen Hybridträgerentwurf von Gibbs & Cox, rasch verworfen wurde. Die Trimaran-artige Artillerieplattform hatte eine Flugzeugträger-artig nach Steuerbord versetzte Insel und die Abfasabgasableitung sollte nach den Seiten, wie bei den japanischen Trägern, erfolgen, um ein möglichst großes freies Schussfeld für die drei 53 cm- Drillingstürme auf dem ursprünglichen Flugdeck zu haben. In der Schiffsmitte blieb von der Flugzeuganlage des Hybridträgers ein Hangar unter Deck und eine Katapultanlage.


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RE: Modelle von “Never-buildt”- Vorbildern

#36 von proflutz , 03.09.2020 15:43

Hier mein SEPTEMBER Beitrag zum Thema:

Weiterer sowjetischer Flugzeugträger-Entwürfe der Zwischenkriegszeit von Shapeways/C.O.B. Constructions & Miniatures in 1/1250 und FUD/SFP fertig gepönt: Umbauplan eines nicht vollendeten Schlachtkreuzers der Borodino-Klasse zum Träger, ähnlich britischer Eagle bzw. Glorious/Courageous, von 1924/25.



Modellkritik: Die Izmail, 1917 beim Baustop am weitesten (>50%) im Bau fortgeschrittene Einheit der Borodino-Klasse wurde erst 1931 abgebrochen. Zwischenzeitlich wurde wegen der hohen Geschwindigkeit des Typs der Umbau zum Träger geplant, jedoch nicht begonnen. Modell mit Insel an Steuerbord mit zwei Schornsteinen. mit aufgesetztem Hangar mit Flugdeck, nach Entfernung der Aufbauten und der vier schweren Drillingstürme. Die Izmail gibt es in der ursprünglich begonnen Form als Schlachtkreuzer vom selben Anbieter auch als Modell im Masstab. Das Modelle ist recht gut detailliert mit Bulleys, Decksdetails und Kränen. Die Geschützrohre sind teilweise zusammen und auf Deck aufliegend gedruckt, wie auch die Boote. Die Untermasten sind wieder etwas stark geraten, die Scheinwerferstände leer. Diese Anmerkungen gelten auch für die folgenden Modelle des Anbieters. Beim Träger ist die Decksbeplankung des Flugdecks wieder etwas grob dargestellt.

Entwürfe vom sowjetischen Schlachtschiff-Umbau-Projekt “Kerch” (Marat-Klasse, Projekt 27) von 1927 und dem Kreuzer-Umbauprojekt “Pravda” (Admiral Butakov/Svetlana-Klasse) von 1928 und zwei Kreuzer-Projekten, Projekt Kreuzer X von 1935 und “Moskva” (Projekt 66) von 1953 von Shapeways/C.O.B. Constructions & Miniatures in 1/1250 und FUD/SFP gepönt:









Modellkritiken: Ein Schiff der Marat-Klasse sollte zum Artillerie-Landungs-Unterstützungsschiff umgebaut werden unter Verlust eines schweren Drillingsturmes, nur noch einem Schornstein und masiver Vermehrung der Flak-Bewaffnung. Ein Schiff der Leichten Kreuzer der Admiral Butakov – Klasse sollte zum Schnellen Minenleger/Minenkreuzer, ähnlich der britischen Adventure umgebaut werden. Zwei Schwestern wurden nach anderen Designs als Leichte Kreuzer Krasny Kavks (Neptun NE 1362, Trident 1046) und Chervona Ukraina (Star R 121, Shapeways C.O.B.) fertiggestellt. Projekt “Kreuzer X” sollte ein Schwerer Kreuzer von 17.000 ts. mit großem Flugdeck achtern für 11 Seeflugzeuge, ähnlich der japanischen Mogami nach Umbau bzw. der Tone, werden mit 12 x 24 cm in Drillingstürmen und einem Schornstein. Statt dessen wurde dann die Kronshtadt-Klasse von Schlachtkreuzern (Projekt 69) begonnen. Das Projekt 66 wiederum stellte eine abgespeckte Version der nach Stalins Tod nicht mehr weitergebauten Schlachtkreuzer der Stalingrad-Klasse (Projekt 82) dar: Überschwerer Kreuzer von 26.000 ts. mit 9 x 22 cm in Drillingstürmen. Gewisse Ähnlichkeit mit der De Moines-Klasse der USN. 1954 wurde auch dieses Projekt aufgegeben, dafür das im Design recht ähnliche Schlachtschiff Projekt 24 verfolgt, das dann ebenfalls nicht begonnen wurde.

Damit sind die Im Breyer abgebildeten Schlachtschiffentwürfe und Umbauten weitgehend komplett.


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