Modellvorstellung franz. Eisbrecher L´Astrolabe

#1 von CD1250 , 16.05.2018 22:57

Hallo liebe Sammlergemeinde

Stephan und ich möchten euch unsere neueste MoM Miniatur vorstellen: den französischen Eisbrecher L´Astrolabe aus dem Jahr 2017

Die L´Astrolabe ist ein französischer Eisbrecher, der hauptsächlich zur Versorgung der französischen Forschungsstation Dumont d´Urville in der Antarktis gebaut wurde. Das Schiff wurde im September 2017 ausgeliefert und ersetzt das Vorgänger Schiff mit selben Namen.

Mehr Informationen zum Modell findet ihr auf meiner Homepage unter dem folgenden Link:

https://www.cd-miniaturen.de/lastrolabe?_rdr



Viele Grüße
Christian


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RE: Modellvorstellung franz. Eisbrecher L´Astrolabe

#2 von Norbert Bröcher , 17.05.2018 12:40

Hallo Stephan und Christian,

die "L'Astrolabe" wird bei mir in der KLA-X Reihe der französichen Marine als Metallmodell in Kürze erscheinen.
Vielleicht überlegt ihr einmal hier im Forum VORHER anzufragen, ob ein Modell, das ihr machen wollt, irgendwo anders auch in
Vorbereitung ist, dann könnten die "ungeliebten Doppelproduktionen" vielleicht wenn nicht vermindert, so doch
reduziert werden....

mit freundlichem Gruß
Norbert Bröcher



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RE: Modellvorstellung franz. Eisbrecher L´Astrolabe

#3 von proflutz , 17.05.2018 12:52

Metall ist natürlich eine starke Konkurrenz...

Aber die Frage lässt sich auch zurückspielen: Hat Klabautermann hier im Forum vorher angefragt, ob jemand die L´Astrolabe herausbringen will? Oder sollte das per PN geschehen sein? Das Grundproblem, dass sich keiner gerne "in die Karten schauen lässt", ist so alt wie die für Hersteller und Sammler ärgerlichen Doppelproduktionen.


 
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RE: Modellvorstellung franz. Eisbrecher L´Astrolabe

#4 von MoM , 17.05.2018 16:02

Wie Proflutz schon anmerkte: Wenn ich plane ein bestimmtes Modell heraus zu bringen und dieses quasi für mich "reservieren" will, sollte ich dies schon öffentlich kundtun. Ich bin kein Hellseher und bei der gigantischen Anzahl von Schiffen die es gibt, ist es doch nicht so wahrscheinlich, das es ein Doppelproduktion geben könnte. Außer natürlich bei irgendwelchen Mainstream Dampfern. Auch hört man immer wieder von Ankündigungen von Modellen, die dann erst nach Jahren oder schlimmstenfalls gar nicht kommen. Ich bin kein Freund großer Vorankündigungen, gerade von wegen dieser Versprechungen.Sollte ich hingegen im stillen Kämmerlein vor mich hin werkeln, so ist es letztendlich mein Problem wenn jemand auf die gleiche Idee für ein Modell kommt. Um das Risiko einzuschränken, sollte man ggf. zu Beginn seiner eigentlichen Arbeit eine Vorankündigung machen, dann kann man auch absehen, wann das Projekt fertig gestellt ist. Ich habe hier noch so circa 200 Pläne für Modelle rumliegen, die ich irgendwann mal machen möchte. Ich werde mich aber schwer davor hüten kund zu tun, daß dieses oder jenes Modell irgendwann kommen wird.
Für mich persönlich ist so eine Doppelproduktion natürlich besonders ärgerlich, da ich als Newcomer und Mitglied der Plastikfraktion höchstwahrscheinlich kaum Modelle der L´Astrolabe verkaufen werde, wenn es ein Metallmodell geben wird. Ähnliches ist mir schon mit der Edgar Quinet passiert, kaum war mein Shapeways Modell draußen, folgte ein Metallmodell. Schlecht, aber nicht zu ändern, da ich ja kaum verlangen kann, das der entsprechende Hersteller sein Modell nicht veröffentlichen sollte. Sinniger Weise könnte man natürlich überlegen, ob man dieses Modell dann lieber doch nicht auf den Markt bringt, solange dies der aktuelle Produktionsstand dies noch zulässt.
Andererseits belebt Konkurrenz auch das Geschäft. Es gibt zum Beispiel seit kurzem eine IJN Hayasui bei Shapeways, meine eigene Version ist fast fertig und ich werde sie auch anbieten, da ich davon überzeugt bin, daß mein Modell einfach besser ist und mehr bietet.
Vor diesem Hintergrund wünsche ich mir natürlich eine "doppel-freie" Zukunft und gute Geschäfte für alle, denn daß macht mich als Hersteller glücklich und natürlich auch die Kunden die unsere Produkte kaufen sollen.

Stephan von MoM


 
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RE: Modellvorstellung franz. Eisbrecher L´Astrolabe

#5 von minishiplover , 17.05.2018 16:47

Zitat von proflutz im Beitrag #3
Metall ist natürlich eine starke Konkurrenz...

Aber die Frage lässt sich auch zurückspielen: Hat Klabautermann hier im Forum vorher angefragt, ob jemand die L´Astrolabe herausbringen will? Oder sollte das per PN geschehen sein? Das Grundproblem, dass sich keiner gerne "in die Karten schauen lässt", ist so alt wie die für Hersteller und Sammler ärgerlichen Doppelproduktionen.



Ich glaube kaum das es draum geht öffentlich hier im Forum zu posten ob irgendein Hersteller an einem Modell arbeitet aber wer sich ein wenig auskennt sollte eigentlich wissen wer potentiell sonst noch an Modell A oder B arbeiten könnte da eigentlich fast jeder er etablierten Hersteller bestimmte Themengebiete hat die er " beackert".

Nebenbei stelle ich mir die Frage in wie weit man 3D Designer im Sinne unserer Modelle überhaupt als Hersteller bezeichnen kann? Hersteller ist für die Modelle doch eigentlich Shapeways. Es wäre sonst ja auch jeder Urmodellbauer für die einen oder anderen Metallserie dann ein Hersteller. Für die Metallmodelle ist die Hauptarbeit die Herstellung der Modelle in Form von Gießen, Bemalen usw. Dies ist wohl auch der Grund warum die Anzahl der Neuheiten im Vergleich zu 3D eher klein ist. Als 3D Designer ist die Arbeit mit Abschluss des Designs ja erledigt, Für die Metallhersteller geht es dann ja erst richtig los.

Aus Gesprächen mit diversen Herstellern von Metallmodellen kann ich nur sagen das deren Meinung und Erfahrung nach die Bedeutung der Shapewaysmodelle verschwindent gering ist da der überwiegende Teil der Sammler überhaupt kein Interesse an "Rohlingen" hat sondern fertige Modelle erwerben möchte. Dies ist wohl auch ein Grund dafür das der Markt für Rohlinge aus Metall kaum existiert. Wie oft immer wieder von den selben Leuten im Forum etwas zu Shapewaysmodellen gepostet wird ( ich habe nichts gegen Shapewaysmodelle so lange sie denn Qualitativ gut sind ) lässt wohl kaum Rückschlüsse auf das real existierende Interesse an den Modellen im Markt zu.


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RE: Modellvorstellung franz. Eisbrecher L´Astrolabe

#6 von cethegus , 17.05.2018 17:04

Sicher zur Freude einiger hier im Forum habe ich doch noch einen kleinen Kommentar zu diesem Thema:

Ich bin einfach mal dem Link aus Beitrag #1 gefolgt, beinahe vom Hocker gerutscht und/oder vom Glauben abgefallen. Bei 75.- € Preisangabe kann ich nur eines sagen - und zwar in aller Deutlichkeit: Ich bin nicht bereit - heute nicht, morgen nicht und auch in Zukunft nicht - für ein Häufchen Hartplastik mit Farbe so viel auszugeben!!!!!



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RE: Modellvorstellung franz. Eisbrecher L´Astrolabe

#7 von Stefan K. , 17.05.2018 17:14

Ja, es ist nicht immer einfach mit den Doppelproduktionen. Manch einer möchte sich vielleicht nicht in die Karten schauen lassen (vielleicht auch aus Sorge jemand nders könnte das Modell schneller besser oder wie auch immer rausbingen). Andererseits ist ja auch niemand zu Vorankündigungen verpflichtet.
Es gibt ja bestimmte Gebiete die aus langjähriger Erfahrung von bestimmten Serien abgedeckt sind. Nehmen wir zum Beispiel:
- Argos für moderne Marineschiffe aus den USA und Russland
- Rhenania für schwedische Kriegsschiffe
- Albatros für ein breites Feld moderner Kriegsschiffe aus Europa und neuerdings auch Asien
- Klabautermann für moderne französische Kriegsschiffe
- usw
Evtl behät man diese grobe Zuordnung immer mal wieder im Hinterkopf bei den Überlegungen für ein neues Modell. Oder man schreibt hier eine PN an den betreffenden, sofern man sich abstimmen möchte.

Dabei gibt es dann auch immer mal wieder bestimmte Klassen/Typen/Schiffe, die noch nicht kamen oder vielleicht auch nur von den alten Herstellern wie Wiking, Delphin oder Hansa in damaliger Qualität verfügbar waren. Manch einem mag das Warten auf qualitativ hochwertigere Neuauflagen zu lang sein und greift selbst zum Werkzeug ohne zu wissen ob vielleicht schon etwas in der Mache ist. Um einigermaßen "sicher" zu sein kann man sich dann natürlich auf exotische Randgebiete beschränken. Aber möchte man das unbedingt? Und falls ja, gibt es überhaupt genug Interessenten für jenes Gebiet?

Ich selbst freue mich über jedes gut gemachte Modell, welches in mein Sammelgebiet passt und meine Sammlung bereichert. Mache aber auch keinen Hehl daraus, dass ich mehr zu Metall tendiere. Das hat aber denke ich mehr Stabilitätsgründe. Ich traue da dem Metall einfach längere Haltbarkeit zu. Möchte aber keiner Herstellungsart prinzipiell die grundlegende Qualität absprechen. Viel Arbeit steckt in jedem Modell auf die ein oder ander Weise.


 
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RE: Modellvorstellung franz. Eisbrecher L´Astrolabe

#8 von RG , 17.05.2018 17:48

Auch wenn ich weiß,daß das nicht zu realisieren sein wird ,eine gewisse Vorankündigung könnte bei bereits angelaufener unbekannter
Doppelproduktion vielleicht dazu führen,daß man dann eben das/ein Schwesterschiff bringt. So es eines gibt...

Wenn ein Modell mit anderem Namen und mehr oder weniger Unterschieden auf dem Markt ist ,können vielleicht alle zufrieden sein.



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RE: Modellvorstellung franz. Eisbrecher L´Astrolabe

#9 von MoM , 17.05.2018 17:54

@ cethegus
Niemand ist doch zum Kauf gezwungen, das muss man aber nicht auf diese provokante Art kundtun. Das Design, die Produktion, das Anmalen und die Decals kosten nun mal Geld. Und ehrlich gesagt, sollten Christian und ich davon Leben müssen, würden wir schon lange verhungert sein. Zur Zeit ist so ein Modell ein absolutes Verslustgeschäft und reiner Idealismus.

@ minishiplover
Christian und Ich fühlen uns durchaus als Hersteller, da als Endprodukt ein fertiges Modell herauskommt. Auch bei den reinen Shapeways Modellen ist zwar SW der eigentliche Fertiger, ist aber letztendlich das gleiche, als wenn ich mein Metallmodell bei einer Giesserei giessen lassen würde. Die unbemalten SW Modelle sprechen mit Sicherheit auch ein anderes Klientel an, dazu ist gerade die 1/1250 Sammelei recht speziel. Mehr Sammeln als Basteln. Ich möchte hier nicht auf das Thema Metall vs. Kunststoff eingehen, aber wenn man sich näher mit diesem Thema beschäftigen möchte, sei nur der Hinweis auf das Figurensammeln z.B. in 28mm / 1/56 hin gewiesen, wo es von 20 Jahren fast ausschließlich Metall-Modelle gegeben hat, mittlerweile hat sich das Verhältnis genau umgekehrt, es gibt jede Menge Kunststoff und nur noch wenig Metall. Ist halt der Wandel der Zeit. Natürlich gehe ich auch nicht Blind durch die Welt und wenn es sich herausstellt, das es in diesem Segment keinen Markt für 3D gedruckte Modelle gibt, werde ich einen Teufel tun weiter so etwas an zu bieten. Allerdings sprechen die Verkaufszahlen auf SW eine andere Sprachen. Merkwürdiger Weise scheinen die Deutschen hier anders zu ticken, denn 95% meiner Käufer kommen aus dem Ausland.

Stephan von MoM


 
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RE: Modellvorstellung franz. Eisbrecher L´Astrolabe

#10 von Norbert Bröcher , 17.05.2018 18:43

....führt sicherlich etwas vom Thema hier ab....und ein paar Überlegungen zur Bedeutung dieses Forums....

Aus langjähriger Erfahrung kann ich nur bestätigen, dass der Markt für Rohlinge im Metallbereich für 1250 sehr gering ist.
Der Kreis der Sammler (da sind wir beim Namen), die sich Metallrohlinge fertig machen ist recht klein. Dieses
"Hobby" lebt hauptsächlich von den Sammlern, deren Schwerpunkt wirklich auf dem Sammeln und nicht Fertigmachen
von Modellen liegt. Gerade die Angebote zur Verfeinerung der Modelle wie Optatus, Sindy Seeliger, CD-Miniaturen,
Christian Dey (nur um hier 2 zu nennen..) die gerne genutzt werden und der Trend zu immer "höheren Qualitätsansprüchen"
wie Classic Ship Modellen oder Spidernavy zeigt deutlich eine Tendenz. Das kann ich für den 1250er Bereich auch im Ausland nur
bestätigen, selbst im klassischen "toiler" Land England...es sei denn, die Modelle sind seehr günstig....

Kurz ein paar Gedanken zur Wichtigkeit dieses Forums hier... Ist es nicht auffällig, dass sich nur ganz wenige Hersteller hier überhaupt
in Diskussionsbeiträgen zu Wort melden?? Interessiert das Forum überhaupt die Hersteller?? Einige haben es ja schon schwer, hier die
Neuigkeiten anzukündigen.....
Das Forum hat 251 registrierte Mitglieder, wenn sich davon vielleicht 15 regelmäßig an Diskussionsbeiträgen beteiligen, dann sind das mal gerade 6%...
vielleicht ja auch ein paar mehr..... Damit sollte den Schreibern hier (also mir auch....) klar sein, welch eine Relevanz das hier Geschriebene hat....und
Vielschreiber schreiben halt viel, repräsentieren aber keinesfalls irgendeinen repräsentativen Durchschnitt....der berühmte Sack Reis, der irgendwo in China umfällt.....
Damit will ich kein neues Faß aufmachen, sondern nur die Reichweite des hier diskutuierten etwas anreißen.....

Kurze Frage noch an Stephan / MOM, dein shapeways shop weist 1078 verschiedene Artikel aus, davon sind 40 (!) 3d designs im Bereich "1250 ships", das entspricht exakt 3,71 %
gehen davon auch 95% ins Ausland??? Diese Frage ist in keinesfalls "provokativ" gemeint sondern rein Interessen halber.....

solong Norbert



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RE: Modellvorstellung franz. Eisbrecher L´Astrolabe

#11 von Karl , 17.05.2018 18:52

..evt. komme ich heute etwas spät zur Diskussion, aber:

Sorry Freunde, kann bitte eine Diskussion über ein auch über Shapeways produziertes Modell mal als ganz normale Diskussion OHNE Grundsatzdiskussion zu Shapeways auskommen? Es wirkt langsam nervig und ermüdend!

Was ist passiert? Doppelproduktion, mein Gott, unschön aber kommt vor! Im Herbst haben wir uns über die Viking Sun Klasse unterhalten, die von zwei Herstellern gebaut und einem dritten angekündigt wurde (wovon ich mir übrigens keine gekauft habe, da die Klasse bereits seit Jahren von einem vierten Hersteller in guter Qualität in meiner Vitrine steht), genau jetzt werden Doppelproduktionen der lang ersehnten britischen Träger auf den Markt gebracht.

Unschön, anders wäre besser, aber können wir es bitte dabei belassen?

Grüße

Karl


 
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RE: Modellvorstellung franz. Eisbrecher L´Astrolabe

#12 von RalfW , 17.05.2018 19:16

Zitat von Norbert Bröcher im Beitrag #10
Kurz ein paar Gedanken zur Wichtigkeit dieses Forums hier... Ist es nicht auffällig, dass sich nur ganz wenige Hersteller hier überhaupt
in Diskussionsbeiträgen zu Wort melden?? Interessiert das Forum überhaupt die Hersteller?? Einige haben es ja schon schwer, hier die
Neuigkeiten anzukündigen.....
Das Forum hat 251 registrierte Mitglieder, wenn sich davon vielleicht 15 regelmäßig an Diskussionsbeiträgen beteiligen, dann sind das mal gerade 6%...
vielleicht ja auch ein paar mehr..... Damit sollte den Schreibern hier (also mir auch....) klar sein, welch eine Relevanz das hier Geschriebene hat....und
Vielschreiber schreiben halt viel, repräsentieren aber keinesfalls irgendeinen repräsentativen Durchschnitt....der berühmte Sack Reis, der irgendwo in China umfällt.....
Damit will ich kein neues Faß aufmachen, sondern nur die Reichweite des hier diskutuierten etwas anreißen.....



Treffend, sehr treffend!!


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RE: Modellvorstellung franz. Eisbrecher L´Astrolabe

#13 von proflutz , 17.05.2018 20:32

Die 250 sind "politisch" bedingt, lange inaktive Mitglieder werden für neu Registrierte gestrichen. Die Zahl der real Mitlesenden dürfte also deutlich höher sein. Nicht jeder will aktiv Beiträge schreiben. Wie viele haben denn wohl den HR abonniert? Wie viele Sammler gibt es (Anwesende in Kassel?, Besucher der Sammlertreffen?) denn überhaupt in D/AT/SUI? Ich denke eher unter 2.000. HR und MR sind die einzigen und besten deutschsprachigen Informationsquellen für die Sammlerszene, abgesehen von der E-Bucht, den Homepages der wenigen Händler und einiger Hersteller. Natürlich sind die Inhalte abhängig von den aktiven Autoren von Posts und Artikeln, abhängig von den persönlichen Interessen und Neigungen sowie der Zeit die man investieren will/kann, und damit nicht repräsentativ. Viele sind sicher stille Konsumenten, wie auch die Fertigmodellsammler die Bastler überwiegen. Letztlich wird der Hersteller dann am Markt sehen, wie viele Käufer er findet, was also die "Masse" denkt und will.



 
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RE: Modellvorstellung franz. Eisbrecher L´Astrolabe

#14 von CD1250 , 17.05.2018 21:00

Schönen guten Abend,

nachdem unsere Ankündigung für so viel Wirbel gesorgt hat, möchte ich auch noch ein paar Worte dazu schreiben.

Zuerst ein paar allgemeine Gedanken und später dann an die jeweiligen Schreiber hier gerichtet:

ich gebe Karl vollkommen Recht, nicht schon wieder die leidige und vollkommen unnütze Diskussion zum Thema Metall oder 3D. Das bringt doch sowieso nix. Stephan und ich machen 3D, andere wie Norbert und Matti machen Metall. Soll doch jeder das machen, was er mag und kann... Die Diskussion ist genauso nutzlos wie: ist Audi besser oder BMW.

Vielleicht kann man es auch so sehen: soll die Sammlergemeinde doch froh sein, dass sich ein paar mehr Leute mit unserem Hobby beschäftigen und wir als Sammler Modelle bekommen. Ach ja, ich bin ja auch Sammler :)

Weiterhin wissen wohl manche Sammler auch gar nicht, dass ihre Metallmodelle auch am Computer entstanden sind und ohne CAD und 3D Druck des Urmodelles würde es ihr Metallmodell gar nicht geben ;)

Mit Stephan und mir haben sich 2 Leute gefunden, die das selbe Interesse haben. Wir ergänzen uns sehr gut. Er kann CAD, ich bastel und male gerne und ich glaube auch ganz gut. Schluss endlich bearbeite und baue ich die SW Sätze zusammen, bemale sie und vertreibe sie dann an die Sammler.
Wir machen nur die Miniaturen zusammen, auf die wir beide Lust haben.
Ich denke nicht, dass irgend ein "Hersteller" ein Recht hat, einen bestimmten Bereich an Modellen für sich zu reklamieren, sodass kein anderer Modelle aus der Epoche, dem Land usw heraus bringen kann / soll / darf.
Ich sage es ganz klar und ohne jemanden angreifen zu wollen: Wir machen niemandem etwas aktiv streitig, werden aber das machen, worauf wir Lust haben.
Und uns fragt ja auch keiner vorher, wenn er ein Modell rausbringen will...

SW ist kein Hersteller, lediglich ein Drucker / Lieferant von uns. Wir beziehen da einfach nur die Rohlinge. Weiterhin stelle SW eine Plattform zur Verfügung, auf der man sich einen Onlineshop einrichten kann. Und mal ganz ehrlich: der größere Teil des Umsatzes bleibt bei SW hängen und nicht beim Shopinhaber / Desinger.

Jetzt noch etwas allgemeines zu meiner / unserer Leistung: glaubt ihr vielleicht, dass die Bearbeitung eines 3D Modelles weniger anspruchsvoll oder zeitintensiv ist, als die Bearbeitung eine Metallmodells? Bei beidem gehen Stunden ins Land pro Modell.
Ich habe Erfahrung in beiden Bereichen, da ich für Hersteller Metallmodelle bearbeitet, für Sammler ihre eigenen Modelle bis hin zur Takelung gesupert habe und selber jetzt 3D Modelle vertreibe.
Ich bitte jetzt jeden hier um Wortmeldung, der die gleichen Erfahrungen hat wie ich und der es bewerten kann...

@ Norbert: sorry, dass wir (Klax und MoM + CD-Miniaturen) das gleiche Schiff toll finden und uns die Arbeit gemacht haben, ein Modell zu entwerfen. So etwas kommt vor und wird es immer wieder geben.

@ Cethegus: warum sollten sich Leute über deinen Kommentar freuen? Dem Link kann doch jeder folgen... Und wenn es dir nicht gefällt oder deiner Meinung nach zu teuer ist: kaufe es doch einfach nicht.
Aber bring doch selber mal ein Modell raus und tue etwas für unser Hobby. Das wäre doch mal ein Zeichen...

So, jetzt werde ich mich erstmal der Relegation widmen wünsche aber alle einen schönen Abend.

Viele Grüße
Christian


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RE: Modellvorstellung franz. Eisbrecher L´Astrolabe

#15 von RG , 17.05.2018 21:15

Dem kann ich nicht widersprechen ,will ich auch garnicht.

Dann macht einfach einen Punkt,gebt der "Serie" einen Namen mit zB Nummern-Systematik und der Markt wird zeigen ,was geht .



RG  
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