"Gast"-Postings zu Shapeways-Hinweisen

#1 von proflutz , 12.05.2017 14:15

Hallo, mal was Grundsätzliches:

Wir leben in einer Zeitenwende; Arbeitsplätze und Standorte werden durch IT und Robotik bedroht, über bedingungsloses Grundeinkommen wird nachgedacht, die Globalisierung zunehmend kritisch gesehen. Viele lehnen das ab, fürchten sich und nehmen Verweigerungshaltung ein.

Im Kleinen verändert sich auch unser Hobby: Qualitätsmäßig hervorragende Kunstsstoffmodelle von F-Toys und Modell-Rohlinge als 3D-Drucke in noch recht unterschiedlicher Qualität zu "Dumping-Preisen" bedrohen möglicherweise mittelfristig etablierte Hersteller und Händler, und es besteht die Gefahr, dass diese zunehmend Probleme haben könnten, sich mit ihren meist qualitativ hochwertigen aber z.T. recht hochpreisigen Fertig-Metallmodellen am Markt zu "halten". Dies würde ich als jahrzehntelanger begeisteter Käufer und Sammler Hunderter solcher Modell auch sehr bedauern. Nun freut es mich aber, dass Modelle von Vorbildern, die es noch nicht auf dem Metallfertigmodellmarkt gibt, oder die nach einmaliger Auflage z.T. vor Jahrzehnten nicht mehr oder nur zu hohen Preisen second-hand z.B. in der E-Bucht gibt, und die in meiner Sammlung "Lücken" erzeugen, nun zu günstigem Preis und z.T. mit Abstrichen bei der Qualität z.B. bei Shapeways erhältlich sind. Außerdem macht mir das selbst Hand anlegen auch Spaß.

Wenn ich hier im Forum des MR nun über solche Modelle hier und im HR auch fast immer kritisch ("Modellkritik") berichte, und meine Erfahrungen auch beim Bearbeiten der Rohlinge schildere, gibt es öfter einen kleinen "shitstorm" meist anonymer "Gäste". Ich vermute hier hinter einen gewissen Lobbyismus zugunsten der etablierten Player, der aus den o.g. Gründen um diese fürchtet. Nur: Maschinenstürmerei hat sich geschichtlich nie als nachhaltig wirksam erwiesen. Ich möchte betonen, dass ich selbst weder von Shapeways oder einem der Designer/Anbieter dort irgendwelche Vorteile erhalte, und nur gelegentlich Doubletten über die E-Bucht privat veräussert habe.

Niemand ist gezwungen, meine Posts zu Lesen, meine Vorlieben zu teilen, oder solche Modelle zu kaufen. Ich denke aber auch, das in solchen Erweiterungen unseres Hobby nicht nur eine Gefahr, sondern auch eine Chance auf neue Sammler/Käuferschichten liegt, gerade in der jüngeren Generation, die internet-affin und finanziell noch nicht so gut betucht ist, teure high-end Fertigmetallmodelle in grosser Zahl zu erwerben. Vielleicht gewinnen diese dann mit der Zeit auch "Appetit" auf einzelne hochpreisige TOP-Modelle. Auch hat jeder Leser hier im Forum ein Recht, Hinweise auf das Angebot an Modellen zu erhalten. In welchem Thread das erfolgt ist m.E. gleichgültig. Niemand "gehört" sein Thread/Thema. Solche Hinweise auf Modelle und die neuen Techniken und Angebote "verbieten" oder "verteufeln" ("Schmähkritik") zu wollen wird ohnehin nicht funktionieren. Auch ich hätte gerne die "goldenen Sammlerzeiten" vergangener Jahrzehnte wieder, von denen und mit ihnen von vielen etablierten Playern (Hersteller, Geschäfte, Medien) wir zuletzt oft Abschied nehmen mussten. Nur - dass wird uns als Sammlerszene nicht helfen. Stellen wir uns also - wenn wir das möchten - neuen Angeboten und Herausforderungen, damit unser Hobby lebt und gedeiht.



 
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RE: "Gast"-Postings zu Shapeways-Hinweisen

#2 von cethegus ( gelöscht ) , 12.05.2017 20:20

Mein Beitrag passt zwar nicht so ganz hierher, ich wollte aber nicht noch einen neuen Thread eröffnen:

Es ist m.E. doch so, dass wir Sammler uns an einem umfangreichen Angebot erfreuen können. Sowohl was die Vielzahl der angebotenen, verschiedenen Modelle betrifft als auch die Menge der jeweils angebotenen Exemplare. Um so mehr verwunderte es mich doch, dieser Tage auf der Seite eines Herstellers folgenden, fett geschriebenen Hinweis zu finden: [i]"Wir werden von all unseren Modellen nur noch 50 Stück produzieren".[/i]

Dieser Satz steht offensichtlich schon seit 2016 im Raum, es scheint jedoch keiner sich dafür zu interessieren. Sicher, ein jeder kann von seinen Modellen so viele (oder wenige) produzieren, wie er denn will. Ob das aber im Interesse des Sammlers sein mag - ich wage es zu bezweifeln. Dachte ich doch bisher, es sei das Interesse eines jeden Herstellers, ein Maximum an verkauften Stückzahlen zu erzielen. Falsch gedacht - Limitierung ist wohl das Gebot der Stunde! Schade!

In diesem Sinne, ein schönes Wochenende noch und BeiBei,
Peter



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RE: "Gast"-Postings zu Shapeways-Hinweisen

#3 von Spreecaptain , 12.05.2017 23:58

Hallo,

ich finde schon, dass der letzte Beitrag hierher passt. Es ist die andere Seite der Medaille, die unser Hobby ausmacht. Um es vorweg zunehmen: ich schätze das Angebot von Shapeways und hätte nicht gedacht, dass es sich so schnell erweitert.
Insbesondere schätze ich das erhältliche Zubehör. Wurde und wird doch seitens der etablierten klassischen Hersteller immer noch recht stiefmütterlich behandelt. Die Schiffsmodelle mag man mögen oder auch nicht. Sie haben die gleiche Berechtigung wie alle anderen Bausätze, die am Markt erhältlich sind oder waren. Auch Mountford, Triton, Langton etc. fallen für mich in diese Kategorie. Es ist für Bastler interessant, die sich mit dem reinen Betrachten der Modelle nicht begnügen möchten. Ich bastele auch gern. Ich würde aber weder bei Rhenania noch bei Rodkling oder ähnlichen Herstellern (gibt ja eben doch nicht mehr soviele) Hand anlegen. Diese Modelle, oder besser Miniaturen, stehen für sich. Shapeways ist nicht zweite Liga. Shapeways ist ist eine Variante des 1250er-Marktes. Die klassischen Hersteller bedienen eine ganz andere Klientel. Deshalb brauchen sie Shapeways auch nicht fürchten oder torpedieren. Und dazu passt auch, die eigenen Auflagen zu limitieren. Das ist Sammeln !
Ich habe mich irgendwann mal von der Masse meiner Delphins, Hansas und so weiter getrennt, mein Sammelgebiet eingeschränkt und wurde so vermutlich erst wirklich zum Schiffsminiaturen-Sammler. Deshalb bleibe ich den alteingesessenen Herstellern ein treuer Kunde. Aber ich bleibe auch Bastler. Und deshalb werde ich in Zukunft auch treuer Kunde von Shapeways sein. Aber das Kleben und Pinseln ist halt nicht jedermanns Sache.

Viele Grüße aus Berlin

Jens R.



 
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RE: "Gast"-Postings zu Shapeways-Hinweisen

#4 von RalfW , 13.05.2017 09:34

Ich selbst bastele auch sehr gerne. Aber nicht an jedem Modell. Das ist auch eine Preis bzw. Qualitätsfrage.
Bei den Herstellern wie Rhenania, Risawoleka, u.ä. verbiete ich mir solche Basteleien. Diese Qualität kann ICH zumindest nur kuputtbasteln.

Bei Hansa oder CM Modellen sieht es da schon etwas anders aus. Da traue ich mich schon an die Farbe oder die Beladung heran.

Allerdings gibt es hier auch meine persönliche Preisgrenze. Wenn Auflagen limitiert werden - kann es durchaus sein, das ich es mir nicht mehr leisten kann oder nicht mehr leisten möchte....
Dann bin ich sehr froh, das es den ein oder anderen Weg gibt eine Sammlung zu ergänzen und das Hobby weiter zu betreiben mit Preisgünstigeren alternativen.


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RE: "Gast"-Postings zu Shapeways-Hinweisen

#5 von Sönke W. , 13.05.2017 10:50

[quote="cethegus" [i]"Wir werden von all unseren Modellen nur noch 50 Stück produzieren".[/i[/b]]
[/quote]

Guten Morgen,

habe alle mir bekannten Herstellerseiten abgesucht, kann diese Aussage aber nirgends finden ... Kann mir jemand weiterhelfen und verraten, von welcher Homepage / Hersteller diese Aussage stammt?

Vielen Dank!

Gruß
Sönke


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RE: "Gast"-Postings zu Shapeways-Hinweisen

#6 von proflutz , 13.05.2017 10:55

Also ich meine sie auch gesehen zu haben, bei einem Rand-Berliner. Aber es ist natürlich legitim, die Kauflust etwas zu steigern. Bei grosser Nachfrage könnte ja dann eine minimal veränderte Version aufgelegt werden.



 
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RE: "Gast"-Postings zu Shapeways-Hinweisen

#7 von Karl , 13.05.2017 12:22

… um zum Ausgangspunkt dieses Themas zurückzukommen:

Zudem die teilweise sicherlich berechtigte konstruktive Kritik an den Modellen (die andere lasse ich hier mal raus) wahrscheinlich nur ein Zwischenschritt ist: Wenn ich das richtig verstanden habe, kommen die „Computer-Bauer“ aus ganz anderen Szenen mit anderen Qualitätsanforderungen. Eine Reihe von Modellen sind wohl Upscanings von Wargaming-Modellen, in anderer Qualität und ursprünglich mal zu einem anderen Zweck gebaut. Oder von Computer-Speziallisten, die auch vieles andere bauen und eben noch neu in unserer Szene sind.

Dennoch, wie die kürzlich von proflutz gezeigte IJN Kinesaki/Kinezaki (Klasse!!, leider nicht meine Epoche) oder, (selber erfahren) das Urmodell der HMCS Algonquin vom leider verstorbenen PiratPaul, oder seine anderen als RJ-by-PP erschienenen Modelle zeigen: Auch mit Computer und 3D-Drucker ist (viel) mehr drin. Geben wir den neuen Herstellern doch die Zeit, sich zu entwickeln und sich dem Markt anzupassen. Eine „Gefahr“ für die etablierten Hersteller werden die garantiert nicht: Es werden ja auch weiterhin Audi und Porsche gekauft, obwohl es Seat und Dacia gibt!

Stellt sich nur die Frage, wie wir Sammler (und Hersteller) diese Entwicklung beschleunigen können: Konstruktive Kritik und der Hinweis auf nicht so ganz auf den Markt angepasste Modelle? Entstehung einer neuen „Brange“, der Marktanpassung von 3D-Druck-Modellen?? Die Nutzung von 3D-Modellen von den etablierten Herstellern als Urmodelle (wenn ich das richtig verstanden habe, scheint auch das wohl ein Markt zu sein)???

Ich suche ja keine Spitzenmodelle zum Preis von 1 Woche Türkei oder Mallorca pro Schiff! Schön sollten sie dennoch sein. Aber die Vielfältigkeit geht verloren. Und hier ich sehe eine Chance. Und eine Qualität ähnlich der Modelle aus der „guten alten Zeit“, also Hansa, Trident alpha, etc., dürfte allgemein akzeptabel und nebenbei auch so preiswert sein, dass die Vielfältigkeit wieder da ist und jüngere Sammler kein Preisproblem bekommen. Ich hoffe, das Angebot wird sich auch hier der Nachfrage anpassen (und die Nachfrage steigern!!).

Persönliche Meinung: Ich habe gerade meine jeweils zweite Bestellung bei Loftlines und Shapeways (hier mit viiiiiel Zubehör!) ausgelöst, und bin begeistert von den neuen Fähren von Mare Nostrum!! Beides gehört zu meiner Sammlung, beides wird in Kürze Bestandteil meiner Sammlung sein.

Bin wohl wieder mal ins Philosophieren gekommen, Sorry!!

Viele Grüße

Karl


 
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RE: "Gast"-Postings zu Shapeways-Hinweisen

#8 von RG , 13.05.2017 14:00

Einsdarf man aber auch nicht vergessen : BILLIG im Sinne von taschengeldfreundlich waren weder Hansa (immerhin montiert mit Decksbemalung
und teilweise decals) noch Trident (Schleuderguß,Montage,meist ausreichend gut recherchiert).

Neptun/Navis hat die Preise anfangs kleinhalten können durch Silikonformen und weniger Montage sowie praktisch nur GRAU mit gezielten
Farbtupfern. Bei nicht zu komplizierten Formen war auch fast eine "Just in time" Nachlieferung nach Erstauflage möglich.Und auch hier hat sich
über Copy-Navis-Navis/N - zu Neptun bis Neptun/Systemnummerierung ja etwas über viel Zeit entwickelt,woran sich andere auch mit Weiter-
entwicklung (Qualität und auch Preis) orientiert haben .Gut ,da beim ORIGINAL eher Rückschritt erkennbar wird.

Sollten günstigere Möglichkeiten für Schifffahrt- und Modellinteressierte (Konkurrenz ist groß mit 1:350 und bes.1:700) durch eigenen Basteleinsatz
erreicht werden ,dann ist das allemal oK.Denn bzgl des Nachwuchses bei solch einem aufgesplitteten Sammelgebiet kann man leider davon
ausgehen ,daß Auflagen von 50 pro Modell ausreichen könnten.Leider.

PS: Früher gehörte das Jagen von WEISSEN ELEFANTEN durchaus zum Spaß des Jäger/Sammler dazu. Heute ist man nur nicht mehr sicher,
daß knappe Auflagen nicht nur "fake news" sind. Damit muß man aber für sich selber umgehen können.

PPS: kleines Beispiel: angeblich HobbyBoss 1250er beim Hersteller ausverkauft,jetzt wieder auf deutscher Vertretungsseite (FALLER) lieferbar.Auch
angeblich…war gut für die *Bucht



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RE: "Gast"-Postings zu Shapeways-Hinweisen

#9 von cethegus ( gelöscht ) , 13.05.2017 23:40

RE: "Gast"-Postings zu Shapeways-Hinweisen #7 von Karl , Heute 12:22
Zitat: … um zum Ausgangspunkt dieses Themas zurückzukommen: (Zitat Ende)

...da frage ich mich doch, wer das denn so bestimmt, zu welchem Zeitpunkt man (wer ???) zum Ausgangspunkt diesen Themas zurückzukommen hat (eine Zensur findet nicht statt...) - aber versuchen kann man es ja mal, gelle?
Zumindest für meinen Teil bestimme ich und zwar ausschließlich und allein, wann ich wohin zurückkomme oder zurückzukommen gedenke - falls überhaupt!

Oder, um es mal zu überspitzen (?) - wie stelle ich jemand unliebsames mundtot oder aufs Abstellgleis?

Ein schönes Wochenende noch und viele Grüße,
Peter



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RE: "Gast"-Postings zu Shapeways-Hinweisen

#10 von Karl , 14.05.2017 04:56

Guten Morgen,

als direkt und offen angesprochener (dafür meinen Dank!): Ich sehe das Problem nicht. Meiner Erfahrung nach ist es in diesem Forum wie auch sonst normal, dass eine Diskussion mal in diese, mal in jene Richtung schwappt. Der eine spinnt einen neuen Diskussionsfaden, der andere nimmt den älteren wieder auf, der dritte äußert sich zum neuen Faden. Was hat das mit „unliebsam“ oder „mundtot“ zu tun?

Sollte sich also jemand durch meinen Beitrag angegriffen oder beleidigt fühlen, bitte ich das zu entschuldigen, das lag garantiert nicht in meiner Absicht. Nur fehlt mir wie gesagt das Verständnis für ein Fehlverhalten meinerseits.

Zum Thema Limitierung: Gab es nicht immer schon bei einigen Herstellern das Problem: Wenn Du etwas unbedingt haben möchtest, dann kaufe es sofort oder schau später in die Röhre? Nicht immer, nicht bei allen, aber doch immer wieder?

Zum Thema Taschengeldfreundlich: Schaue ich in die allererste Anfangszeit meiner Sammlung (frühe 80er): Da sehe ich an Neumodellen viel Hansa, OS, HAI und Trident alpha, eben weil ich mir die Modelle leisten konnte. Was war ich stolz, als dann die Canberra von Mercator als einer der ersten teuren Modelle in der Sammlung war.

In dem Sinne einen friedlichen Sonntag.

Viele Grüße

Karl


 
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RE: "Gast"-Postings zu Shapeways-Hinweisen

#11 von RG , 14.05.2017 08:33

In fast allen Foren gibt es das Kürzel -BTT- Back to Topic .
Das kann als wertungsfreie Aufforderung an andere gelten oder Einleitung für den eigenen Beitrag .

@Karl : mein taschengeldfreundlich geht auf Anfang der 60er zurück,ich weiß noch ,daß ich zur Konfirmation von meiner Patentante 20.- DM bekam
und zum Kauf der Hansa Tirpitz noch 4.- DM zusammenkratzen musste. Während des Studiums ab 1970 bin ich dann schon mal nach dem bezahlten
Blutspenden zu Ch.Schmidt gefahren für ein/zwei kleine Neptunmodelle.

Zur Limitierung: eine gesetzte Auflagenzahl kann es schon geben,denn nicht jeder Kleinhersteller erstellt die Form und giesst auch selber.Also
wird ein Bedarf angenommen,der auch realistisch erscheint.Das kann durch überraschende Nachfrage und aber auch durch unerwartet frühen
Formenschaden Probleme bringen.Wenn man einen neuen Formenbau wegen zB 4 unerfüllter Nachfragen zahlen müßte,dann überlegt man das.

Hersteller wie zB Hansa ohne Direktvertrieb haben anderes festgelegt,nämlich die Mindestabnahme. Da hat sich mein SpielwarenGeschäft damals schon mal auch unkooperativ bei der Bestellung eines U-Bootes gezeigt,da anschließend 4 Modelle unverkäuflich in der Schublade blieben.

Also,die Zeiten haben sich geändert,jetzt bereiten mir auch Hochpreismodelle keine Probleme…wenn ich sie denn wollte.Und das ist dann
eben auch: ich möchte nicht mehr "alles" ,der Haben-muß-Effekt ist nicht mehr vorhanden bzw sehr selten geworden.Bekomme ich ein Modell
nicht -weil nicht mehr lieferbar- ,auch gut ,kommt vielleicht irgendwann sogar günstiger doch noch vorbei.



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RE: "Gast"-Postings zu Shapeways-Hinweisen

#12 von proflutz , 14.05.2017 09:05

Ja, jetzt ist das hier doch noch ein Nostalgie-Thread geworden. Vielleicht sollte hier mal eine Katergorie "Aus der Geschichte unseres Hobbys" oder "Reminiszenzen und Anekdoten" eingerichtet werden. Vor kurzem erwarb ich die Ausgaben 1-75 des HR, den ich damals, obwohl Hamburger, noch nicht kannte und mir später als Student noch nicht leisten konnte oder wollte. Es war herrlich darin zu schwelgen und mich an meine Anfangszeit als Sammler zu erinnern. Ich finde es immer faszinierend von "Urgesteinen" wie RG (NICHT despektierlich gemeint!) Andeutungen und Geschichten aus der Jungsteinzeit (WIKING ist Altsteinzeit) unseres Hobbys zu hören. München ist dafür sicher ein guter Standort, solche Dinge erfahren zu haben. Bei mir hat sich der Inhaber des Schiffle-Geschäfts in Grosshardern mal sinngemäss beschwert, er müsste um von Trident regelmäßig beliefert zu werden, immer eine Mindestmenge auch aller zahllosen U-Boot-Modell-Varianten und -Untervarianten abnehmen. Die gab´s dann im Abverkauf günstig, und sind heute in der E-Bucht gesucht und erzielen hohe Preise. So suche ich z.B. seit Jahren erfolglos eine Whyskey Single-Cylinder.



 
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RE: "Gast"-Postings zu Shapeways-Hinweisen

#13 von Godeke Michels , 15.05.2017 19:57

Moin!
Mir gehen die besonders mutigen Beiträge von Helden, die sich feige hinter der Anonymität "Gest" verstecken, mittlerweile doch gegen den Strich.
Wenn mal schnell einer etwas Sinnvolles beiträgt, ist das ohne Namensnennung ja ok. Wenn diese Anonymität aber dazu ausgenutzt wird, in einer Art und Weise zu verunglimpfen, die man sich namentlich niemals zutrauen würde (offensichtlich, denn sonst würde der ja seinen Namen nennen), dann ist das nicht hinnehmbar.
Für mich selbst kommen Shapeways-Modelle bei den Materialien (und dem zumeist nicht besonderen Detailierungsgrad) derzeit auch gewiss nicht in Frage. Na und? Für andere Sammler aber schon. Das rechtferigt jedenfalls noch lange keine persönlichen Angriffe und anonymen Hetzkampagnen gegen einen Mitsammler.
Das ist NICHT akzeptabel!
Ich bitte daher die Admins, sich nochmals genau zu überlegen, ob Beiträge für Gäste (zumindest zeitweise) nicht mehr zugelassen werden sollten. So wie das hier derzeit abgeht, hielte ich diese Einschränkung für durchaus angezeigt.
Vielen Dank und beste Grüße,
Thorsten F.


Der Jammer mit der Menschheit ist, daß die Narren so selbstsicher sind und die Gescheiten so voller Zweifel. (Bertrand Russel)


 
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RE: "Gast"-Postings zu Shapeways-Hinweisen

#14 von Omega1250 , 16.05.2017 08:21

Moin,

aufgrund mehrjährigen Erfahrungen in anderen Foren, vorzugsweise zum Thema Fotografie, möchte ich mich der Meinung von Thorsten ausdrücklich anschließen und würde es begrüßen, wenn nur registrierte Benutzer ein Schreibrecht hier im Forum haben. Nur so lassen sich "erzieherische Maßnahmen" bei ungebührlichem Verhalten durchsetzen.

Im übrigen gilt, dass man auf die sogenannten "Forentrolle" erst gar nicht reagieren sollte, denn es geht ihnen i.d.R. doch nur darum, Aufmerksamkeit zu erregen.


Grüße vom Deister, Peter Ohm
______________
ich habe jetzt auch eine eigene Webseite: miniships1250


 
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RE: "Gast"-Postings zu Shapeways-Hinweisen

#15 von Stefan K. , 16.05.2017 09:35

Ganz meine Meinung.
Die Welle wird hier schon viel zu hoch gefahren - mit jedem Post den ihr dem Thema angedeihen lasst.
Schreibt lieber über etwas sinnvolles oder beschäftigt Euch mit Euren Modellen ;-)


 
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