Lösen von Decals

#1 von RalfW , 27.02.2017 08:19

Hallo!
Ich möchte von einem Conrad-Modell die Decals ablösen. Leider ist da ein Werft-Typ-Aufdruck auf dem Rumpf aufgebracht. Dieser brennt mir schon seit längerem in den Augen und soll nun für das richtige Decal weichen...
Bevor ich aber damit anfange, möchte ich mich bei Euch erkundigen, wer damit schon Erfahrungen hat, wie es am besten klappt.
DANKE EUCH!!!


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RE: Lösen von Decals

#2 von RG , 27.02.2017 08:29

Als erstes klären,ob es ein Aufdruck (Tampondruck) oder wirklich ein decal ist.

Als ich noch Automodelle bearbeitet habe,hatte ich ein kleines Fläschchen der Firma - tron- bzw -equipe tron -.

Aufschrift : -ammorbi decals-

Vielleicht gibt es soetwas auch heute noch ,oder im WWW



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zuletzt bearbeitet 27.02.2017 | Top

RE: Lösen von Decals

#3 von RalfW , 27.02.2017 09:19

Ist das irgendwie zu erkennen?
Auf einen Stena Line Modell des gleichen Herstellers ist am Rumpf eine Wulst. da sehe ich ein/zwei Wellen in der Schrift woraus ich auf ein Decal schließe. Aber auf den betreffenden Modell kann ich nichts erkennen worauf ich deuten könnte. Auch bei unterschiedlichen Lichteinfall ist hier kein "Glanz" oder eine andere Beschaffenheit der Schrift gegenüber der restlichen Lackierung zu erkennen....


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RE: Lösen von Decals

#4 von Thomas V. , 27.02.2017 10:00

Moin !

Bei Conrad geht es am besten mit Tesafilm. Schriftzug über kleben, kräftig anreiben, am besten mit einem Radiergummi.
Ein bis zweimal wiederholen, den Rest mit dem Fingernagel lösen und mit Tesa noch einmal abziehen.

Gruß

Thomas


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RE: Lösen von Decals

#5 von Hai , 27.02.2017 22:51

Wenn man weiß, woraus das Decal besteht, kann man auch eine Ablöse-Methode finden.
Ist es aus Kunststoff, könnte man es erstmal mit Spiritus versuchen, dann mit Pinselreiniger oder letztlich mit Nitroverdünnung.
Dabei stets vorsichtig bzw. behutsam vorgehen, damit untere Schichten nicht auch aufgelöst werden.
Ich würde dabei mit einem leicht mit dem Lösungsmittel befeuchteten Q-Tip arbeiten.


Freundliche Grüße von Hai

Tradition bewahren heißt: Nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme. (Thomas Morus)


 
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RE: Lösen von Decals

#6 von Thomas V. , 28.02.2017 00:52

Moin !

Wer noch die guten alten Anreibebuchstaben von Edding kennt ist klar im Vorteil.
Conrad, Bille usw. lassen sich die Schriftzüge mit dieser Folie drucken. Also kein Decal und kein Tampondruck.

Gruß

Thomas


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RE: Lösen von Decals

#7 von RalfW , 28.02.2017 06:46

Ich werde mich die Tage mal daran begeben. Ich teile Euch mein Ergebnis mit!
Danke schonmal für Eure Hilfe!!!


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RE: Lösen von Decals

#8 von RG , 28.02.2017 08:03

Mit jedweden Lösungsmitteln würde ich nicht an ein decal gehen ,wenn die Farbe unbeeinträchtigt bleiben soll.

Der Hinweis auf Tesafilm korreliert ja auch mit dem Hinweis auf Aufreibe-methode und sollte bei dem Conrad-Modell Erfolg bringen.

Mein in post 2 angegebene Mittel ist wohl ein übertrieben stark wirkender decal-weichmacher ,früher gab es noch nicht die ultradünnen decals
und die zT recht widerspenstigen dicken Folien musste man schon an die Rundungen zwingen. Durch eben diese kräftige Wirkung werden aber
die heutigen decals ziemlich angegriffen/aufgelöst. Der Tesafilm ist danach für die Überreste ebenfalls hilfreich.

Wünsche gutes Gelingen.



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RE: Lösen von Decals

#9 von RalfW , 18.03.2017 22:17

Hallo.
Ich habe das miese Wetter ausgenutzt um mich an das Ablösen des Decals zu begeben.
Die Methode mit dem Tesafilm hat wunderbar funktioniert.
Ein bissel mit dem Fingernagel nachhelfen und weg war es. Wenn das Aufbringen des neuen Decals ebenso unproblematisch funktioniert bin ich erleichtert!
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RE: Lösen von Decals

#10 von RalfW , 01.04.2017 11:31

So, nach dem erfolgreichen Lösen des Decals habe ich nun - Stefan K. sei Dank!! - das Modell in seinen original Zustand verwandeln können:
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