Heeresgeschichtliches Museum Wien

#1 von Michael R , 09.07.2014 12:22

Unter folgendem Link sind alle Besucherinformationen ersichtlich:

http://www.hgm.at/

Neben den allgemeinen geschichtlichen Hintergründen zu einem Staat, welcher über Jahrhunderte die Geschicke der Völker Europas maßgeblich mitgeprägt hat, sind es vor allen Dingen die ausgestellten Exponate, welche den Reiz dieses Museums ausmacht.

Für uns Schiffsliebhaber ist der Saal "Seemacht Österreich" von besonderem Interesse.

Nachstehende Beschreibung ist zitiert von der Homepage des Museums:
Der fünfte Teil des Hauses macht 200 Jahre österreichische Marinegeschichte deutlich, von den Anfängen bis zum Ersten Weltkrieg, von den Forschungs- und Entdeckungsreisen bis zum Ende der maritimen Präsenz Österreichs.

Die Marineausstellung wurde erst der nach dem zweiten Weltkrieg der permanenten Ausstellung hinzugefügt. Mittlerweile ist sie eines der Herzstücke des Museums geworden, das von der einstigen Seemacht Österreichs erzählt.

Die ausgestellte Sammlung soll deutlich machen, wie sehr die österreichische Flotte zwischen militärischen Erfordernissen und dem Bemühen, Europa und der Welt ein bedeutendes Forschungsinstrument zur Verfügung zu stellen, angesiedelt war. Neben den großartigen Galionsfiguren und Schiffsmodellen oder auch den einzigen erhalten gebliebenen Ballon - Abwurfbomben (System Uchatius), die 1849 bei der Belagerung Venedigs zum Einsatz kamen, finden sich in diesem Abschnitt Erinnerungsstücke an die meisten Flottenkommandanten und Darstellungen der österreichischen Flottenpräsenz. Die Schiffe der österreichischen Kriegsmarine dienten nicht zuletzt dazu, Forschungsreisen durchzuführen, Mannschaften auszubilden und auf den Weltmeeren "Flagge" zu zeigen. So erinnert das Modell der Fregatte "Novara" an die erste Weltumsegelung eines österreichischen Kriegsschiffes in den Jahren 1857 bis 1859.



 
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RE: Heeresgeschichtliches Museum Wien

#2 von Dietmar Budelsky , 30.07.2014 23:06

Leider ist das Museum etwas abgelegen, ansonsten aber eine echte Attraktion. Sieht aus, wie eine riesige Moschee. In der Vorhalle historische Geschütze, z.T. Hinterladerkanonen aus dem Mittelalter, also von den Ursprüngen der Schiffsartillerie. Für mich Höhepunkt: Das Modell der Viribus Unitis in 1:25. In Der Mitte längs "durchgesägt", so dass es von einer Seite den Eindruck von aussen wiedergibt, von der anderne Seite ein Einblick bis in unglaublich kleine Details. Für die Miniaturliebhaber: eine Vitrine mit der kompletten(!) Flotte z.Zt. des 1. Weltkriegs. Maßstab weiss ich nicht mehr ganz genau. Selbstverständlich wird auch ein früher Torpedo ausgestellt, der Turm eines U-Boots usw. usw.
Natürlich hat das Museum auch noch andere, nichtmaritime Highlights.
Fazit: wenn es zentraler gelegen wäre, selbst in Wien ein echtes Ziel.

Beste Grüße

Dietmar


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