USA: Umrüstung USS Zumwalt

#1 von MoM , 18.03.2026 13:52

Hier ein interessanter Bericht zur Umrüstung der Zumwalt auf Hyperschall-Raketen.

https://www.msn.com/de-de/finanzen/top-s...a793c3398d8fa61


 
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RE: USA: Umrüstung USS Zumwalt

#2 von TomWilberg , 21.03.2026 12:53

Wieviel Trump-Class bekommt man für eine Zumwalt-Class ?


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RE: USA: Umrüstung USS Zumwalt

#3 von RG , 21.03.2026 15:24

Wird Zeit ,daß unkonventionell gedacht wird : billige Schiffe mit großer Zahl von Raketenstartern gegen massenweise anfliegende Drohnen.
Hohe Zahl von Angreifern kann schnell die modernsten Schiffe überfordern.
Beim Bau von Yamato/Musashi hat auch niemand gedacht ,daß diese Schiffe mal einem Angriff von ca 600 Trägerflugzeugen ausgesetzt sein könnte.


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RE: USA: Umrüstung USS Zumwalt

#4 von Bix , 21.03.2026 23:26

Dieser absolut richtige Ansatz fehlt mir in der ganzen aktuellen Bundeswehrplanung.
Da wird weiter bei allen Waffensystemen noch auf teure Goldrandlösungen gesetzt.
Mir fehlt da ein Lerneffekt aus dem Ukraine-Krieg.


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RE: USA: Umrüstung USS Zumwalt

#5 von Karl , 22.03.2026 13:57

... sehe ich nicht so. Als ehemaliger "Flaki", also Gepard Kommandant betrachte ich schon seit einiger Zeit mit großem Interesse die Renaissance „richtiger“ Flugabwehr-Kanonensysteme kurzer Reichweite. Für die Bundesmarine z. B. als Nachfolger zum MLG 27 mm die SeaSnake 30, mit einer Oerlikon Rheinmetall KCE-30, wie auch beim Skyranger 30 Flakpanzer. Auch zum Verschuß von AHEAD-Munition, programmierbarer Zerlegemunition gebaut. Demnach zur „billigen“ Abwehr größerer Mengen Bedrohungen im Nah- und Nächstbereich bestens geeignet, ohne einen unglaublich hohen Munitionsbedarf wie beim Phalanx oder Goalkeeper CIWS.

Auf Schiffen anderer Marinen schon installiert auch die „Millenium-Gun“, also die größere Schwester der KCE-30 im Kaliber 35 mm, z. B. auf den dänischen Absalon Fregatten mit einem leistungsfähigem Feuerleitsystem.

Und auf hoher See hat man den Vorteil, dass nicht plötzlich in wenigen Metern Entfernung eine Drone hinter einem Busch auftaucht. O.K., für mittlere Entfernungen müssen ebenfalls preiswerte Lösungen gefunden werden, aber für den unmittelbaren Eigenschutz sind, für Kampschiffe wie auch für Panzer, effiziente Lösungen in Entwicklung oder in Einführung.


 
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RE: USA: Umrüstung USS Zumwalt

#6 von RG , 22.03.2026 17:33

OK .sehe ich zwar immer noch als zB umgekehrte Logik siehe Long Beach als zunächst reinem raketenbewaffnetem Schiff.

Egal ,dann ändere ich das unkonventionelle Denken in eine 50/50 Bewaffnung ab ,sollte ja dann noch günstiger werden....


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RE: USA: Umrüstung USS Zumwalt

#7 von Bix , 22.03.2026 22:47

@Karl, die Ansätze zur Reaktivierung der Kanonen gestützten Flugabwehr sind sicherlich begrüßenswert.
Und die Bedrohungsanalyse durch Drohnen für Marineschiffe ist auch nachvollziehbar.
Jedoch 19 Systeme FlakPanzer auf Boxer für 650 Mio € (daß der Systempreis jede Menge Zusatzleistungen enthält, ist mir durchaus bewußt!), scheinen mir für ein derartiges Massenphänomen quantitativ und finanziell nicht die richtige Lösung.
Aber damit möchte ich auch schließen, denn dies ist ja ein Marineforum und mein Blick als ehem. Chef einer FlakBttr Lw wahrscheinlich zu speziell.


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RE: USA: Umrüstung USS Zumwalt

#8 von RG , 30.03.2026 10:41

Angeblich gehen den USA die Tomahawk Marschflugkörper aus . Bauzeit soll 2 J sein .. vom Preis garnicht zu reden.

Wahrscheinlich sollte der Einsatz von Flugzeugen mit Besatzung vermieden werden.
Ich glaube mich zu erinnern ,daß im Irak Krieg /Kriegen auch ein zu großer Verbrauch als Problem auftrat ,man wusste nicht mehr ,wie lange die Munition/Bomben noch reicht..
Auch die USA müssten doch die aktuellen Zahlen von "verbrauchten" Dronen und Raketen pro Tag im UkraineKrieg kennen und Erkenntnisse gewonnen haben, welche Vorräte man braucht.

Vielleicht etwa wie bei Pearl Harbour: wenn man etwas nicht mehr hat (BB) , dann muß man zu anderen Mitteln greifen ,CV .

Die Suche nach unkonventionellen Möglichkeiten sollte also wirklich vorangetrieben werden...am besten natürlich auf diplomatischer Ebene.Denn Kriege günstig zu machen, kann ja
eigentlich in Niemandes Interesse sein.



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