Das Paket ist eingetroffen

#1 von Thomas V. , 13.05.2018 08:53

Moin !

Es ist immer wieder schön, wenn eine Bestellung eintrifft. Noch schöner ist dann das Auspacken.
Und dann das :







Ich habe schon einige Containerbrücken von Herrn Klinger über Herrn Wiedling bestellt und die sind fast ohne größere Schäden angekommen, aber bei dieser Lieferung könnte man meinen, die Herren von DHL haben damit Fußball gespielt.
Ich bastel gern, aber dafür sind die Modelle zu teuer.

Schönen Sonntag

Thomas


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RE: Das Paket ist eingetroffen

#2 von RalfW , 13.05.2018 09:22

Japp,
immer wieder ärgerlich!!
Gleiches erging mir gestern mit 2 in Ebay ersteigerten Modellen.
Waren schön stramm in Luftpolsterfolie eingewickelt ohne Rücksicht auf Masten und Antennen.
Zudem schaute bei beiden Modellen die Bugspitze vorne aus der Umwicklung, die dann bei beiden platt und farblos war.
Prima Sache....
Gruß
Ralf


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RE: Das Paket ist eingetroffen

#3 von sarge_2012 , 13.05.2018 11:59

Hallo zusammen,

Von solchen Post/DHL/Hermes und anderen Versandunternehmen kann auch ich ein sehr trauriges Lied singen. Dabei ist doch im MR ein Bericht über das sichere Verpacken zu lesen gewesen.
Als Sammler tut es mir sehr weh wenn ich mal wieder ein Modell der oberen Preisklasse bekomme bei dem ich erst einmal viel Zeit für das Richten und Ausbessern aufwenden muß.
Als Verkäufer hab ich dann lieber etwas mehr Zeit eingeplant um jedes Schiff nach seinen Kriterien einzupacken ( bislang mit viel Glück bei den Transportunternehmen).
Da man als Versender in der E-Bucht zwar Bewertungen bekommt aber keine detalierte Rückmeldung kann ich nur hoffen das niemand ein zerstörtes Modell erhalten hat.

mfg
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RE: Das Paket ist eingetroffen

#4 von RalfW , 13.05.2018 17:49

Bislang nur super Erfahrungen, sogar bei Seglern!!
Weiter so!!


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RE: Das Paket ist eingetroffen

#5 von Roland Klinger , 13.05.2018 18:40

Hallo Herr Völz,
bitte schicken Sie mir das Modell zurück .
Sie bekommen von mir selbsverständlich einen Ersatz.

Mit freundlichen Grüßen
Roland Klinger



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RE: Das Paket ist eingetroffen

#6 von Stefan K. , 13.05.2018 19:48

Kann dummerweise immer mal wieder passieren. Ich habe da bei ebay Auktionen auch schon so einiges erlebt. Das bereits beschriebene in Folie eingewickelte Modell genau so wie ohne Dämm-Material in einen Karton geschmissen.
Manchmal fragt man sich wirklich, was die Leute sich beim Verpacken so denken. Gut nicht jeder stammt aus der Branche und hat ein entsprechendes Verständnis dafür. Aber bei manch filigranem Modell sollte man schon darüber nachdenken dass es empfindlich ist und besser geschützt werden sollte. Gut, man weiß natürlich auch nicht, was die Paketboten alles damit anstellen oder ob ein schweres Paket darauf fällt oder was auch immer...

Gutes Beispiel aus aktuellem Anlass:
https://www.express.de/duesseldorf/dhl-a...-macht-30156276

Will aber auch nicht heißen, dass das jeder Bote so "handhabt" Man mag es glauben oder nicht, auch die Jungs haben Stress genug und es mag auch einfach mal ein Missgeschick/Unfall gewesen sein.

Glücklicherweise sind auch viel Modell wieder zu richten. Entweder, weil man es selbst kann, oder einfach weil man beim Sammlertreffen oder übers Forum Leute kennt/kennengelernt hat, die das wieder hinbekommen. Oder weil der Hersteller es ließt und gleich Ersatz anbietet :-)
In diesem SInne Daumen hoch!



 
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RE: Das Paket ist eingetroffen

#7 von Hai , 13.05.2018 20:15

Man kann ja als Käufer dem Verkäufer vorsorglich einige Tipps zum sicheren Verpacken geben - vor allem wenn man meint, dass er nicht "vom Fach" ist.
Es gibt ja immer mehr Haushaltsauflösungen und Erbgüter...
Ich habe das schon mehrmals so gemacht und nur gute Erfahrungen gemacht.
Leider hatte ich letztes Jahr eine Sendung von einem der "größten" Ebay-Anbieter, deren Inhalt teilweise in seine Bestandteile zerlegt wurde.
Sicher durch einen groben Versand, aber die beiden Modelle waren extrem unprofessionell verpackt:
Keine mit Tesa gesicherten Styropor-Blöcke, die sich beim Versand gelockert haben. Dadurch wurden die Modelle in ihrer Schachtel umher geworfen und kamen beschädigt an.
Dabei hatte sich sogar die Kommandobrücke eines Flugzeugträgers vom Rumpf gelöst!

Über die weitere Reklamations-Diskussion möchte ich lieber nichts sagen. Jedenfalls hat mich der Verkäufer auf eBay gesperrt. Schade für ihn und mega-schlechter Stil.


Freundliche Grüße von Hai

Tradition bewahren heißt: Nicht das Halten der Asche, sondern das Weitergeben der Flamme. (Thomas Morus)


 
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RE: Das Paket ist eingetroffen

#8 von Sewing , 13.05.2018 21:29

Ich habe vor Jahren in den USA einen Jane' s Fighting Ships

bestellt, der ja nun bekanntlich groß und schwer ist. Aber auch die beste Verpackung hilft nichts, wenn eine Staplergebel quer durch Paket und Buch geht... Die Post hat das Desaster schön beim Zoll abgeliefert. Was für Hirnies sitzen da? Der Versender hat mir dann ein neues Exemplar geschickt und einen Schaden in dreistelliger Höhe gehabt, ohne dass einer von uns Schuld gehabt hätte...



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RE: Das Paket ist eingetroffen

#9 von Sewing , 13.05.2018 21:36

Ups, es sollte Staplergabel heißen.



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RE: Das Paket ist eingetroffen

#10 von Godeke Michels , 14.05.2018 10:58

Moin!

Mit dem Versand ist das ja nicht einerlei. Bei einem Verbrauchsgüterkauf (Käufer privat, Verkäufer gewerblich), verbleibt das Risiko des Unterganges oder der Beschädigung des Artikels bis zur Aushändigung an den Käufer in der Regel beim Verkäufer. Bei privatem Verkäufer geht es zu hingegen mit Abgabe beim Versandunternehmen auf den Käufer über, so daß klar geregelt ist, wer letztlich in die Röhre guckt, wenn sich das Versandunternehmen quer stellt.
Und DA muss ich mal für Hermes eine Lanze brechen. Ich habe dort als privater Versender 2 x Probleme mit beschädigten Modellen gehabt. Könnte ja nun sagen: nicht mein Bier aber so sind wir "Schiffchen-Sammler" ja nicht, v.a. nicht untereinander. Jedenfalls hat Hermes den Schaden jeweils komplett ersetzt und das war auch gar nicht so kompliziert. Wichtig ist nur, daß man als Empfänger der Lieferung erst einmal Bilder vom Desaster macht, insbesondere auch von der Verpackung, so daß man bei Hermes sieht, daß diese gut war und unter normalen Umständen ausreichend Schutz bot. In Polsterfolie eingewickelt kann man natürlich vergessen, da zahlen wohl auch die nicht. Da der Verkäufer Vertragspartner ist, muss dieser sich an Hermes wenden, so daß also Verkäufer und Käufer zusammenarbeiten müssen.

Wirft einer die Päckchen wie der lustige "Unsensible" im Video sollten die Modelle es bei ordentlicher Verpackung dennoch unbeschadet überstehen können. DHL hat im Kleingedruckten überdies etwas von "Fallhöhe" stehen - ich glaube 1 m war das. Der Artikel muss also so gut verpackt sein, daß in diesem Falle nichts passieren kann. Könnte ein schöner Ansatzpunkt für Endlosdiskussionen mit einer AG sein, sofern diese allein auf Gewinnmaximierung fokussiert wäre...

Richtig lustig wird es allerdings stets dann, wenn man als Privatverkäufer mit Paypal zahlen lässt. Die interessieren sich nämlich einen feuchten ... Dingens für geltendes, deutsches Recht und "klauen" dem Verkäufer den erhaltenen Betrag sofort wieder und überweisen ihn zurück, wenn der Käufer meint, etwas sei nicht angekommen oder beschädigt oder abweichend vom verkauften Artikel oder was auch immer eine Rückabwicklung "rechtfertigen" würde.

Beste Grüße,

Thorsten F.


Der Jammer mit der Menschheit ist, daß die Narren so selbstsicher sind und die Gescheiten so voller Zweifel. (Bertrand Russel)


 
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RE: Das Paket ist eingetroffen

#11 von proflutz , 14.05.2018 13:12

Also ich persönlich "hasse" Hermes und "liebe" DHL. Wenn man bei Lieferung nicht zu hause ist (bei Werktätigen die Regel), ist Hermes für mich persönlich eine Katastrophe. Dann an die Ware zu kommen grenzt meistens einem Hindernisparcours mit absurden Elementen. Ich möchte auch lieber nicht wissen, was Hermes bzw. seine hochprofessionellen Subunternehmer ihren Leuten zahlen. Mag regional (Beitrittsgebiet) verschieden sein.



 
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RE: Das Paket ist eingetroffen

#12 von Gunter, B. , 14.05.2018 16:45

Moin.
Ich "liebe" Hermes und "hasse" DHL. Warum? Weil DHL nur 1 (in Worten EINEN) Versuch der Zustellung macht und wenn man nicht da ist, darf man am nächsten Werktag zu irgendeiner Postfiliale fahren, sich in eine Schlange stellen und geduldig darauf hoffen, daß das Päckchen auch schon da ist, oder doch erst ein paar Tage später. Hermes macht 3 (in Worten DREI) Versuche der Zustellung und man könnte problemlos online eine naheliegende Hermes-Filiale suchen und das Päckchen dorthin liefern lassen. Auch als privater Versender hatte ich noch NIE (bis jetzt) Probleme mit Hermes. Da jeder von uns weiß, wie schlecht die Bezahlung des Sub-Personals ist, gibts bei mir immer Trinkgeld!

Beste Grüße
Gunter


 
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RE: Das Paket ist eingetroffen

#13 von Thomas V. , 14.05.2018 17:26

Moin !

Hermes, DHL oder Dpd, alles Harmlos.
Die Krönung ist G L S : kein Bote an Tür, keine Benachrichtigung, nichts.
Vom Versänder die Daten erhalten und heraus gefunden, daß die Lieferung, drei Stadtteile weiter bei einer Bäckerei abzuholen ist.
Laut Sendeverlauf war der gute Mann bei mir an der Tür und hat keinen angetroffen, obwohl ich zuhause war.
Die Hotline befand meinen Anruf als Störenung und hat aufgelegt. Die Anfrage per Mail wurde Zügig mit einem Bedauern beantwortet, mit dem gleichzeitigen Hinweis, saß die Sendung nach einer Woche zum Versänder retour geht und ein erneuter Versand nur möglich wäre ,wenn der Absender einen neuen Auftrag erteilt.

Aber bestimmt kann das noch jemand Topen.

Thomas


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RE: Das Paket ist eingetroffen

#14 von proflutz , 14.05.2018 17:44

Ich habe bei Hermes SEHR verschiedene Varianten erlebt, und zwar UNGEFRAGT:
Gleich Übersendung an einen Shop, der Samstag zu hat und sonst um 16/17 Uhr zu macht. Jedes mal natürlich auch an einen anderen Shop. Einmal im Shop hinter das Regal gerutscht, später gefunden, natürlich nicht gemeldet, erst durch Sendungsverfolgung (0130-Gebühr!) geklärt, bei Abholung durch Ehefrau schriftliche Vollmacht verlangt, obwohl persönlich bekannt.
Zustellung auch so beobachtet: Pärchen sitzt im Privat-Auto, einer steigt aus, klingelt, wirft vorbereitete Benachrichtigung parallel ein, springt wieder ins Auto, und ab die Post. In 10-15 sek sind sie weg (sicher nur ein böser Einzelfall). Und selbst öfter erlebt, dass nach einer solchen Zeitspanne niemand mehr auf der Strasse zu sehen war, dafür Karte im Kasten.
Klebezettel soll ich an die Tür/Briefkasten auf der Strasse machen, mit Angabe wo das Päckchen "versteckt" werden soll, kann jeder lesen - ups!
Anruf beim Hermes (?) Call-Center (0130er Nummer!) zur Termin-Vereinbarung (Zeitfenster mehrere Stunden) kostet satte Gebühren.
Online-Umdirigierung habe ich nie angeboten bekommen (auch da meist keine Sendungsverfolgung vom Versender gebucht). Vorgedruckte Barcode-Nummer auf dem Benachrichtigungszettel ist NICHT die Sendungsnummer.
Was nützt das alles aber auch, wenn man jeden Tag auf Arbeit ist, und Samstag nicht den ganzen Tag zu Hause warten will/kann, bis gnädigerweise vorbeigeschaut wird.
Nach dreimal "Nichtantreffen" geht das Paket zurück an Absender.
Dies nur als kleine Auswahl.
Natürlich gibt es gelegentlich auch mal nette, persönlich bekannte Zusteller, die sogar noch mal am Tag vorbeikommen.

Dagegen DHL/Postfiliale in Fußentfernung, SEHR nette Mitarbeiter. Hat abends bis 19:00 Uhr und Samstag bis 16:00 Uhr auf. Z.T. Ware schon am gleichen Abend abholbar (Versuch lohnt sich). Geht auch mit Zustellbox am Bahnhof rund um die Uhr.

Schlecht dagegen DHL Express (für Geschäftskunden?): Paket von Shapeways konnte ich nur online an eine ANDERE Adresse dirigieren, Lieferung an Postfiliale oder noch mal meine Privatadresse sei nicht möglich. Hab dann meine Arbeitsstelle (1000 Mitarbeiter) angeben müssen, kam dann aber an, da ich an der Pforte bekannt. Hätte es auch 45 km (einfache Fahrt) entfernt bei DHL abholen können.

Kleine Anekdote aus unser Lokalzeitung: Chefredakteurin bestellte Weihnachtsgeschenk für Enkelkind. Bote (welcher Kurierdienst wurde nicht genannt, klingt aber nach ...) versteckte die Sendung ungefragt in der Blauen Tonne, die leider an diesem Tag zufällig von der Müllabführ geleert wurde, so dass der Benachrichtigungszettel mit Angabe des tollen "Verstecks" nichts mehr nützte. Weihnachten Asche!

Kosten runter, Gewinn maximieren um jeden Preis - das kommt dabei raus. Z.T. unqualfizierte, unterbezahlte und überforderte Mitarbeiter/"Subunternehmer". Wir danken für die neoliberale Unternehmens-"Kultur". Wer es anders macht, wird Übernahmekandidat oder ist noch z.T. in staatlicher Hand (Aber krank darfst du vor Festanstellung selbst dort nicht). Privatisierung ist eben nicht das Gebot der Stunde bei Aufgaben der Daseinsvorsorge (Post, Telekommunikation, Gesundheitswesen, Wasser, Strom, Rundfunk, demnächst noch Schulen, Unis, Polizei, Justiz und Bundeswehr).



 
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zuletzt bearbeitet 14.05.2018 | Top

RE: Das Paket ist eingetroffen

#15 von RalfW , 14.05.2018 18:02

Meine beste Variante war bei Hermes.
Laut Sendeverfolgung war der Bote 3x da und hat mich nicht angetroffen:
1. Montags 22.40 Uhr, 2. Mittwoch 23.55 Uhr und zu guter letzt ein 3. Samstag um 23.05 Uhr. Danach ging das Paket zurück an den Absender....
Bei meiner Beschwerde entschuldigte sich die Dame der Hotline und stellte mir bei nochmaligen vorkommen einen Gutschein zu einer freien Sendung in Aussicht.
Das Porto der schief gelaufenen musste ich allerdings 2x zahlen.
Gruß
Ralf


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