Preview des Hamburger Rundbrief Nr. 270

#1 von Stephan , 27.02.2018 20:59

Liebe Leser, Foristen, Sammler und Hersteller,
am Wochenende werden wir den Versand des neuen Hamburger Rundbriefs, der Nummer 270, vorbereiten. Das Heft geht dann Montag/Dienstag der kommenden Woche in die Post (Hauptsache, die Grippe erwischt einen nicht).
Unter

http://www.hamburger-rundbrief.com/

findet ihr wieder das Titelbild und das Editorial. Über Reaktionen auf das Editorial und später auf das Heft würden wir uns freuen.

Ach ja...und im Raume Hamburg werden wir den Hamburger Rundbrief zur Probe auch an drei ausgewählten Verkaufstellen (Hauptbahnhof, Dammtor und Altona) in den Buchhandlungen anbieten. Es ist der Versuch, unsere Sammlerszene breiter aufzustellen. Drückt uns die Daumen!

Viele Grüße
Stephan


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RE: Preview des Hamburger Rundbrief Nr. 270

#2 von Michael Andreas , 28.02.2018 10:24

Auf das neue Heft freue ich mich und wünsche Dir viel Erfolg, auch bei dem Verkauf über neue Verkaufsstellen.
Ist der HR eigentlich auch im Tamm-Museum oder in Wilhelmshafen zu haben?



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RE: Preview des Hamburger Rundbrief Nr. 270

#3 von Stephan , 28.02.2018 15:34

Ja, im "Tamm-Museum" ist er zu bekommen, In WHV hat man leider abgelehnt.
Herzliche Grüße
Stephan


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RE: Preview des Hamburger Rundbrief Nr. 270

#4 von Christian , 28.02.2018 17:49

Ich bin sehr gespannt, wie der Verkauf in den Buchhandlungen laufen wird. Viel Erfolg dabei!



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RE: Preview des Hamburger Rundbrief Nr. 270

#5 von proflutz , 28.02.2018 18:12

Bei "Wede"noch im Hanseviertel war er ja schon immer zu haben.



 
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zuletzt bearbeitet 28.02.2018 | Top

HR or not HR...

#6 von Godeke Michels , 25.03.2018 12:50

...das ist mir die Frage (Entschuldigung für die "Grammatik"...)

Moin erstmal!
Das Folgende ist rein subjektiv, kann auch gar nicht anders sein. Es soll auch kein bloßes Rummosern sein und schon gar kein Abwerten der vielen Arbeit und Mühen, die es kostet, einen HR zu erstellen, sondern die Darstellung meines Dilemmas. Ich möchte dieses ganz klar betonen! Vielleicht ist es aber nicht nur für die Herausgeber interessant und ggf. gibt es ja auch mächtig Gegenwind, was auch hilfreich wäre für die Entscheidungsfindung.

Zunächst einmal finde ich die nunmehrige Lösung mit der Listung der 3D-Drucke gut gelungen. Den halben HR mit Modellen aus WSF zu füllen, die im Gegensatz zu den mitunter wirklich richtig guten Modellen aus FUD die Bezeichnung als Modell nicht immer wirklich verdienen, war schon etwas unnötig. Gerade auch deswegen, weil wir hier im MR ja gut auf dem Laufenden gehalten werden (ich nehme an ein Großteil der HR-Abonnenten ist hier registriert oder liest zumindest mit).

Ansonsten...

Man kann natürlich nur das abdrucken, was einen auch erreicht, das ist klar. Und ich selbst könnte ja auch einmal wieder etwas verfassen - entsprechende freie Zeit und ausreichend tiefgründige Kenntnisse vorausgesetzt.
Mir ist jedoch schon länger aufgefallen, daß ich einen HR der "neuen Generation" doch deutlich schneller durch habe, als einen noch aus Zeiten des Herrn Grupe. Das liegt zum einen natürlich daran, daß es seinerzeit mehr Artikel gab, andererseits aber auch daran, daß mich die Artikel seinerzeit deutlich mehr interessiert haben. Das führte zu weiterer Beschäftigung mit der Materie und so konnte mich ein einzelner HR schon einmal über Wochen in Atem halten. Tendenziell entwickelt sich der HR nun jedoch langsam aber sicher aus meinem Interessengebiet heraus, was insofern bemerkenswert ist, als daß ich an allem in 1:1250 (1:1200) interessiert bin, außer an Grauen nach '45 und Handelsschiffahrt zwischen '45 und ca. '90. Aber gerade über moderne Graue wird nun immer häufiger berichtet. Soll ich da noch etwas weiter abonnieren, nur weil ich die vorherigen Ausgaben komplett habe? Ist vielleicht kein wirkliches Argument. Die "modernen Grauen" sind halt einfach nicht mein Ding, wenngleich ich gerne zugebe, daß mir der Bericht über militärisch genutzte Katamarane und der Umbaubericht mit seinem historischen Drum und Dran schon gut gefallen haben. Aber das reizt mich dennoch nicht, selbst weiter zu gucken was mit dem Thema in 1:1250 noch zusammenhängt. Und das, obwohl ich seit Mitte der 90er den Konflikt im Südchinesischen Meer verfolge (indonesische Marine). Denn so lange berichtet die Österreichische Militärische Zeitschrift bereits tiefgründig darüber. Das entsprechende Sammelgebiet ist aber schlicht nicht meins und so gucke ich da auch nicht weiter und verfolge die dortigen Auseinandersetzungen in 1:1, nicht aber auch in 1:1250.

Mit dem HR ist das für mich halt "irgendwie" nicht mehr das Selbe. Es fehlt mir vielleicht auch hin und wieder etwas der Tiefgang, den seinerzeit besonders Horst Glaser so grandios in den HR einbrachte. Ich lese gerade wieder in den HRs von vor einigen Jahren und habe daher den direkten Vergleich. Heutzutage ist die Bebilderung VIEL besser, auch und gerade wegen der schönen Modellbilder und der Farbe. Aber die Artikel... Vielleicht liegt es ja auch an dem mittlerweile viel umfassender gewordenen Angebot von Informationen im www., da man sich das, was einen interessiert selbst "zusammen-yahooen" kann?

Klar ist: der beste Kapitän steht immer auf der Pier und rummotzen kann jeder. "Dann mach es doch besser!" Gutes Argument, definitiv. Allein wie eingangs erwähnt: die fehlende freie Zeit und in weiten Teilen natürlich auch die nicht tief genug gehende Ahnung, die einem Leser etwas zu vermitteln vermag, was dieser ggf. noch nicht selbst weiß. So wie eben in den seinerzeitigen Artikeln ganz besonders von Herrn Glaser.

So sitze ich nun also üblicher Weise mit einem innerhalb von 2 Std komplett durchgearbeiteten HR da und stelle mir regelmäßig die Frage, ob es für mich wirklich ein "Muss" ist, diesen weiterhin zu abonnieren, nur weil ich ihn bisher komplett habe. Schade, daß ich auch keine Lösung parat habe aber vielleicht führen meine Gedankengänge ja zu Reaktionen, die meinen Blickwinkel weiten können, was überaus hilfreich wäre. Ich bin in der Frage "weiter oder abbestellen?" nämlich sehr schwankend.

Vielen Dank jedenfalls schon einmal und beste Grüße,

Thorsten F.


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RE: HR or not HR...

#7 von Chief Mathias , 25.03.2018 14:29

Nun... ich habe den HR vor rund 20 Jahren abbestellt, da mich die recht einfache Art der Darstellung in Verbindung mit dem relativ hohen Preis verschreckt hatte... seit ein paar Jahren lese ich hier den MR immer wieder gern, auch wenn mich nicht alle Themen immer reizen. Aber jeder hat nunmal sein Sammelgebiet. Ich gehöre zu der Generation, die gerade bei den grauen Modellen, den Wechsel von der Bundesmarine zur Deutschen Marine aktiv miterlebt hat und bin dankbar auch viel interessantes von modernen Kriegsschiffen zu erfahren und hin und wieder so ein aktuelles Modell in meine Vitrinen zu stellen. Egal welcher Nation.
Ich wünsche mir das möglichst viele Produzenten tolle Modelle anbieten und freue mich auf wunderschöne Schiffchen...

Mit lieben Sammlergrüßen
Chief Mathias


 
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RE: HR or not HR...

#8 von Hinnerk , 25.03.2018 14:51

Moin!
Ich freue mich über das was Thorsten hier geschrieben hat. Ich selbst finde meine Interessen im HR auch wenig vertreten. Graue interessieren mich gar nicht und moderne Fähren oder Kreuzfahrer auch eher weniger. Aber das spiegelt sich, meines Erachtens, auch oftmals in der aktuellen Vielfalt der Hersteller wieder. Bedenke ich, was unsere Hersteller oft für einen Stundenlohn haben kann ich es nur zu gut verstehen dass sie sich an der größeren Nachfrage orientieren müssen. Ich selbst habe mich bei der Wiederbelebung des HRs auch hier im MR shanghaien lassen und schreibe ja hin und wieder einen Artikel. Hatte ich anfangs doch Zweifel, so macht es mir heute viel Spaß und mit Hilfe des Internets ist es sicher viel viel einfacher Recherchen zu betreiben und interessante Informationen zu "bergen". Klar hat das Internet für fast Jeden nahezu jegliche Art von Informationn zugänglich gemacht und natürlich ist daher die Frage ob der HR noch Sinn macht gerechtfertigt. Aber Bücher sind ja zum Glück auch nicht ausgestorben! Liest man den HR wird man quasi an die Hand genommen und durch das Thema geführt und entdeckt mitunter Dinge die mit mal doch interessant für einen sind.
Aber Momentan stehe ich tatsächlich etwas vor dem Dilemma, dass wenig Modelle erscheinen die mich reizen etwas zu schreiben. Doch eigentlich möchte ich mit meiner Antwort (ich bin nur "HR Gelegenheitsschreiber" und kein Mitglied der Redaktion) alle ermutigen tatsächlich auch etwas für den HR zu schreiben. Es ist viel einfacher als man vielleicht anfangs denken mag und der Verlag erwartet auch nicht, dass man für jede Ausgabe einen Artikel beiträgt. Rechtschreibfehler oder unglückliche Satzbildungen (wie man sie sicher auch hier in meinem Post finden kann) führen nicht zur völligen Blamage und werden von der Redaktion überarbeitet. Also egal ob Ihr viel oder wenig Zeit habt oder (fälschlicher Weise) meint ihr habt kein Fachwissen (das kann man sich heutzutage leicht aneignen), setzt euch mit dem HR zusammen und schnackt mit denen ab was ihr machen könnt um euer Interessengebiet im HR mehr vertreten zu sehen. Der HR hat ja auch kein Ziel grosse Gewinne abzuwerfen, sondern er ist wohl eher als Magazin "von Sammlern für Sammler" zu verstehen. Ich hoffe ich habe der HR Redaktion nicht zuvor gegriffen und bin gespannt was in diesem Thread oder im HR noch geschrieben wird.
Alles Gute!
Hinnerk


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RE: HR or not HR...

#9 von Michael , 25.03.2018 21:59

Ich frage mich derzeit, was einige meiner 'Vorschreiber' mit ihren Zeilen sagen wollten? Dass der HR überflüssig ist, dass man über den Inhalt bzw. den Themenmix enttäuscht ist? Dass die Artikel nicht genug Tiefgang haben? Oder was? War früher alles besser? Oder nur anders? Ich bin irritiert...

Michael


 
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RE: HR or not HR...

#10 von Godeke Michels , 27.03.2018 10:43

Hallo nochmal!

Es ging mir im Wesentlichen um die Themenauswahl. Das mit dem Tiefgang war natürlich ... sagen wir mindestens unglücklich formuliert. Ist halt etwas rein Subjektives. Ich wollte diesem mittels Hinweises auf meine diesbezügliche Unzulänglichkeit die Spitze nehmen. Hat aber wohl nicht geklappt, tut mir leid. Ist ja auch klar, daß man über z.B. eine moderne Fähre nicht so viele Ausführungen machen kann, wie über einen Träger, der im WK II an nahezu allen Aktionen beteiligt war. Sorry, wenn ich Euch da auf den Schlips getreten bin, war gewiss nicht meine Absicht. Und danke, daß das so klar kommuniziert wurde!
Na und überflüssig ist der HR sicher nicht (halte ihn auch nicht dafür)! Eine solch absolute Aussage würde ich sowieso nie zu treffen wagen. Wer bin ich denn, so etwas in dieser absoluten Form zu beurteilen? Wie gesagt: rein subjektiv. Moderne Graue sind nicht mein Ding, daher ist der HR bei der derzeitigen Gewichtung für mich fraglich.

Ich hielt es aber für angebracht, diese Gedankengänge hier einmal öffentlich zu machen. Ich wollte nicht einfach sang- und klanglos abbestellen, sondern die für mich ganz persönlich für eine solche Abbestellung sprechenden Argumente benennen. Ist doch allemal besser als nix zu sagen war mein Gedanke dabei. Ähnlich wie in einem Restaurant, wo es einem nicht geschmeckt hat: nix sagen und einfach nie wieder hingehen oder Hinweis geben, was für einen persönlich nicht optimal war, damit man sich dort ggf. entwickeln kann, so es denn zur eigenen Philosophie passt? Nicht daß die Abonnentenzahlen irgendwann so in den Keller gehen, daß es den Fortbestand gefährdet und sich niemand erklären kann, wie es dazu kommen konnte. Problem: man kann nicht drucken, was einen nicht erreicht, klar. Diese Erkenntnis ändert aber an der Situation (zumindest derzeit) nichts.

Schließlich und endlich denke ich, lässt sich über Geschmack nicht streiten, da er eben Geschmackssache ist. Und wo die Interessen auseinander gehen, da ist das eben so. Das allein dürfte schwerlich ein Grund für Verstimmungen sein: "Wat den Eenen sin Uhl, is den Annern sin Nachtigall".
Hoffe, daß das jetzt etwas klarer ist.
Aber immerhin habe ich auch schon einen Artikel eines ganz bestimmten Autoren des "alten HRs" auch im neuen HR gelesen. Wer weiß, ob nicht noch mehr "Alt-HR-Autoren" zum neuen HR zurück finden? Je mehr Autoren insgesamt, desto besser. Und he, lasst Euch bitte bloß nicht von meinen Worten entmutigen! Ich selbst kann das eh nicht und daher nur aus Lesersicht beurteilen. Und wie gesagt: das mit dem Tiefgang tut mir leid. War keinesfalls als Herabwürdigung Eurer Arbeiten gemeint. Ungeschickt formuliert, ich ärgere mich darüber.

Mir ist zwar klar, daß die Redaktion des neuen HR das vielbeschworene "Von Lesern für Leser" tatsächlich lebt und nicht nur als Lippenbekenntnis im Munde führt. Dennoch lasse ich das besser. Vgl. zum Grund dafür meinen hiesigen Bericht zu 4 Modellen von japanischen Fähren von Konishi. Nix zu den Originalen gefunden, damit nur auf die Modelle konzentriert und daher für einen großen Teil der Leser schlicht langweilig. Und natürlich die leidige Zeitfrage...

Wieder (Sammler-)Freunde? ;-)

Beste Grüße,

Thorsten F.


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RE: HR or not HR...

#11 von Stephan , 27.03.2018 17:02

Ein großes Hallo in die Runde,
zunächst einmal herzlichen Dank für die lebhafte Diskussion. Da ich die letzten Tage unterwegs war, kommt meine Reaktion auf die Beiträge etwas später.
Vielleicht zu Anfang erst einmal etwas zur Ausgangssituation.

Ich selber sammle unsere Modelle seit dem ich vierzehn Jahre alt bin (1971) und mein „erstes Modell“ war Panzerschiff Deutschland in einem „sehr schwer beschädigtem Zustand“. Das Modell habe ich, wie einst Peter Tamm, immer noch.

Da die Spieler des sogenannten Lingener Schiffsplanspieles die Schiffe (aus dieser Szene stammt der Autor dieser Zeilen), die sie einsetzen wollten, selber besitzen und vorzeigen können mussten, baute sich allmählich eine Sammlung mehr oder weniger guter Modelle auf. Später, als ich im Beruf stand, konnte ich es mir leisten, in der Mehrzahl Navis oder Neptun Modelle zu kaufen. Wenn es das entsprechende Schiff dort nicht oder noch nicht gab, kamen auch andere Hersteller in Betracht. Das war also die eine Motivation, sich mit den Schiffsmodellen zu befassen.

Die andere Motivation war die, dass ich mich immer schon für Geschichte interessierte und hier auch Schifffahrstgeschichte und in diesem Segment vor allem für Marinegeschichte. Aus diesem Grunde abonnierte ich auch einst den HR, da hier meine beiden Interessen bedient wurden. Ich las gerne die Beiträge von Herrn Nottelmann (hier ärgerten mich immer die fehlenden Literaturhinweise, da ich das eine oder andere Thema gerne vertieft hätte) oder Herrn Glaser (den wir inzwischen auch für den neuen HR gewinnen konnten). Ich mag gerne längere marinehistorische Beiträge mit Informationen, die ich noch nicht kenne. So nach der Devise: „So war das also.“ Oder: „Sieh an, dass wusste ich ja noch gar nicht.“ Zum Schluss dann noch eine kompetente Modellbesprechung zu dem entsprechenden Schiff oder Klasse und ich war glücklich.

Aus diesem Grund fehlte mir auch der HR und habe mich dann auch entschlossen, diesen neu aufzulegen. Nun stehe ich selber zwischen „Scylla und Carybdis“: Nicht zu viel Marinehistorisches, nicht zu viele moderne Passagierschiffe, nicht zu viel Reedereigeschichte. Bitte mehr Marinehistorisches, bitte mehr moderne Passagierschiffe, bitte mehr Reedereigeschichte. Es ist schwer, all diesen Ansprüchen zu genügen und abzuwägen. Es ist schwer, nicht sofort auf jede Kritik zu reagieren und den Kurs zu ändern, sobald jemand mit Kündigung droht. Noch schwerer ist es jedoch, Autoren zu finden. Autoren, die gerne schreiben und sich dabei auch fortentwickeln. Und ich bin stolz darauf, dass es uns gelungen ist, neue Autoren für den HR zu finden (ich verweise auf den Beitrag von Hinnerk in diesem Forum). Auch wenn diese nicht unbedingt meine Interessen bedienen.

Die Beiträge, die ich mag, haben wir zu selten im Heft. Das bedauere ich sehr und ich würde mich freuen, wenn es uns gelänge, hier nachzubessern. Wir werden aber nicht nachlassen und konsequent daran arbeiten, dies zu ändern, da ich selber natürlich auch das Lesen möchte, was ich mag. Und alles das selber zu schreiben, was ich lesen möchte, schaffe ich nicht. Was wir auch zu wenig haben, sind gute Modellfotos. Auch das müssen wir ändern. Vor allem im Farbteil.
Ja, ich glaube, dass wir das Motto „Von Lesern für Leser“ wirklich ernst nehmen. Sonst hätte der HR in der heutigen Zeit keine Daseinsberechtigung mehr.

Ich hoffe auf weitere Beiträge zu diesem Thema und werde hier im „Münchner Rundbrief“ ein neues Thema einrichten, um hierin die Fortentwickelung des HR zu diskutieren.
Herzliche Grüße
Stephan


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Weiterentwicklung des HR mit der Bitte um Diskussion
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