Albatros

Ein Paket Neuheiten

 von Karl , 07.04.2019 09:15

… was für ein Wochenende! Wie ich Freitag nach Leipzig kam, stand dort eine komplette Lieferung von Albatros-Neuheiten. In der Tat ist Albatros mit der Kombination aus modernen Yachten, Kreuzfahrschiffen und Fähren sowie der modernen Grauen der nach wie vor wichtigste Hersteller meiner Sammlung (Die sollen wohl auch was Älteres bauen, aber das betrifft meine Sammlung nicht).

Neben der spanischen Fähre AL-284 „Volcan Del Teide“, ein interessantes Modell nach sehr schöner Vorbildauswahl halte ich hier einige Modelle als besprechenswert:

Die britischen Schlepper ALK-328 Adept und ALK-328A Powerful (in Serco-Lackierung): Abgesehen davon, dass diese Schiffe als Modell fehlten, habe ich vor Kurzem die Adept (in Serco-Lackierung) von Seavee erhalten. Also eine kritikwürdige Doppelproduktion? Ich denke nein, Seavee ist und bleibt ein Kleinserienhersteller allerbester Qualität, deren Verfügbarkeit einigen wenigen Glücklichen (in diesem Fall auch mir) vorbehalten bleibt. Die Albatros-Modelle sind breit verfügbar und daher unerlässlich zum Aufbau der Sammlung. Und im direkten Vergleich? Ich habe super Spaß an allen drei Modellen!



Von links:
SV-509C Adept (Serco)
ALK-308 Adept
ALK 328A Powerful (Serco)

Als weiteres Modell, für meine Sammlung ganz wichtig, ALK-333A Eskimo. Von den Type 81 (New Tribal Class) Fregatten waren bisher nur die HMS Ashanti von Delphin (D-15) erschienen. Das ist in Ordnung, und wer eine auf Vollständigkeit ausgerichtete Sammlung hat (wie bei mir die Royal Navy), freut sich darüber, ein Modell dieser Klasse in der Sammlung zu haben. Trotzdem: Das Albatros Modell überzeugt durch eine um Klassen bessere Qualität. Der offensichtlich zwar gegossene aber dennoch durchbrochene Mast sei hier als Beispiel erwähnt. Also wieder ein sinnvoller Nachbau!



Von Links:
D-15 Ashanti
ALK-333A Eskimo

Ich hoffe, dass Albatros bei der Royal Navy den Weg in die Vergangenheit (viel Neues kommt da ja nicht bei den Vorbildern) weiterführt. 2011 kam die ALK-303 Rothesay (Type 12m), jetzt Type 81. Da sind aber noch diverse Vorbilder, insbesondere bei britischen Zerstörern und Fregatten im Zustand der 50er und 60er Jahre, welche nur als Uralt-Modelle in einer dementsprechenden Qualität vorliegen. Und es ist bei Vergleichen der Vorbilder hilfreich, die Modelle in vergleichbarer Qualität zu haben. Persönlicher Wunsch als nächstes: Die Type 12 Whitby, im Ursprungszustand.

Kleiner Kritikpunkt: Zwei Schwestern, ALK-333 Ashanti und ALK-333A Eskimo kamen zeitgleich heraus. Der einzige Unterschied leider nur die Decals. O.K., ich hätte es aufgrund der Angaben zum Bauzustand wissen müssen. Trotzdem: Muss das sein? Umso mehr, als dass bei diesem Modell geringfügige und damit interessante Modifikationen kein Problem gewesen wären: LIMBO geschlossen, Hubschrauberdeck eingefahren, oder bei der Ashanti sogar nach Umbau mit dem Type 199 Sonar.

Egal: Die HMS Eskimo wandert in die Vitrine, die HMS Ashanti in den Farblöser: Da Stephan (MoM) ja weiter die kanadischen Destroyer Escorts baut, wird es in Kürze ein SQS-504 VDS Sonar in 1:1250 geben. Das war als Type 199 Sonar später auch auf der Ashanti eingebaut. Also das Sonar von Stephan und schon hat man die Ersatzteile zum Bau der HMS Ashanti im Bauzustand ca. 1970.

Viele Grüße

Karl

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